Berichte Ski

Die Skiabteilung des TV Sinzig mit einem starken Team beim Murrelauf

Mit 18 Startern war die Skiabteilung des TV Sinzig beim 42. Westumer Murrelauf vertreten.

Die Sportler der Ski-Abteilung des Turnverein Sinzig vor den Starts zu den jeweiligen Läufen.

Eine junge Sportlerin ging gleich zweimal an den Start. Zunächst absolvierte Sarah die 700m-Strecke, das war die große Runde um das neue Kunstrasen-Stadion in Westum. Nach dieser starken Leistung fiel für Sarah um kurz vor 10 Uhr der Startschuss für die 5km-Walking-Strecke.

Neun Nordic-Walker nahmen mit dem Startschuss kurz vor 10 Uhr die Nordic-Walking-Strecke in Angriff. Der Start erfolgte auf dem neuen Kunstrasenplatz. Aus dem Stadion heraus ging es zunächst flach die Anbrück entlang bevor der Anstieg auf den Mühlenberg kam. Aber einmal auf der Höhe angekommen wurde jedem Walker schnell klar, warum der Westumer Murrelauf zu den schönsten Landschaftsläufen gehört und alle Läufer gerne in den folgenden Jahren wieder kommen.

Acht Sportler starteten in den Laufdisziplinen 10km und Halbmarathon. Für die Halbmarathonies führte der Weg zunächst an den Rhein und danach an der Ahr entlang bis nach Ehlingen. Ab Kilometer 11 ging es bergauf. Vorbei an den Weinbergen, dem Winzerhäuschen bis hinauf zum Spielplatz auf dem Mühlenberg.

Die 5 Halbmarathonies kommen ins Ziel.

Bei allem Ehrgeiz standen für alle Sportler der Spaß und die Freude am Laufen im Vordergrund. Der Weg ist das Ziel und vor allem die Maßgabe gesund anzukommen.

TV-Skijugend auf Bobby-Tour

In den Osterferien 2018 fuhr die Skijugend der Skiabteilung im Turnverein Sinzig zum Trainingslager nach Obertauern ins Salzburger Land. Die Schneesicherheit in Obertauern ist legendär und vor allem auf die besondere Lage zurückzuführen. Der Schnee ist dort Zuhause und er ist offensichtlich gerne und viel Zuhause.

10 wintersportbegeisterte Mitglieder des Turnverein Sinzig trafen sich im Tauernhof in Obertauern. Dieses Jugendhotel bietet mehr als Übernachtung und Essen. Mit Sauna, Kino, Sporthalle und Freizeiträumen waren die Abende sehr kurzweilig. Ob „Pferdefilme“ fürs Herz oder eine Runde Tischfußball, für jeden war etwas dabei. Mit traditionellen Kartenspielen wie UNO oder dem neueren Kartenspiel 6nimmt gingen die Abende kurzweilig vorbei. Im Mittelpunkt des Trainingslagers standen allerdings das Skifahren und das Snowboarden.

Einige Skisportler nahmen sich zur Auffrischung ihrer Kenntnisse einen Skilehrer und die beiden jüngsten Teilnehmer waren 5 Tage in der Skischule. Zum Abschluss der Skischule fand natürlich ein Rennen statt, bei dem beide Kinder vordere Ränge belegten.

Lockte am ersten Tag noch die Sonne alle Ski- und Snowboardfahrer auf die Pisten war es in den darauffolgenden Tagen der reichlich gefallene Neuschnee. Bei täglich mindestens 10 cm Pulverschneezuwachs hielt es keinen Wintersportler im Hotel. Bereits vor 09:00 Uhr fuhren die ersten Skifahrer und Snowboarder vom Tauernhof ab an die Talstation der Kehrkopfbahn.

Die Kehrkopfbahn war unser täglicher Startpunkt für die Tauernrunde. Mit Ausnahme der gesperrten Gamsleitenspitz befuhren die Wintersportler alle höchsten Punkte des Skigebietes. Auf dem Weg durch das Skigebiet ließ die Gruppe nur selten Slalompisten, Geschwindigkeitsmessstrecken und Kurvenbahnen aus. Auch die in großer Zahl vorhandenen Funparks und Freeride-Pisten steigerten den Spaß am Skifahren und Snowboarden.

Auf dem Gipfel der Monte-Flu-Bahn trafen sich die Sportler für die letzte Abfahrt des Tages zurück zum Tauernhof.

Dass „knapp“ manchmal auch zu spät ist haben die Sportler zum Glück nur einmal feststellen müssen. Um 16:31 Uhr hatte der letzte Zubringerlift zum Tauernhof bereits Feierabend und die Sportler machten sich über eine sehr flache Piste auf den Heimweg.

Bereits 1965 waren die Beatles in Obertauern, um hier für „Help!“ die Schneeszenen zu drehen. Von den Beatles konnte keiner wirklich Skifahren, aber bei den Dreharbeiten sollen sie sehr lustig gewesen sein. Am meisten Spaß hatten sie beim Schuss fahren. Ein Beatles-Denkmal mitten auf der Skipiste und eine Kopie des Flügels für das Fotoshooting für den Song „Ticket To Ride“ erinnern an diese Zeit. Spaß beim Schussfahren, Wedeln und Freeriden hatten die Teilnehmer des Trainingslagers auch.

Am Donnerstag fanden die beiden Skirennen unserer jüngsten Teilnehmer an. Selbstverständlich war die gesamte Gruppe zum Anfeuern an der Piste. Und am Nachmittag gab es viel Applaus bei der Siegerehrung. Für alle Sieger gab es eine Medaille und eine Urkunde mit Platzierung und Zeit. Der zufällig anwesende Osterhase verteilte dann auch noch Ostereier.

Greta und Janno zeigen Stolz ihre Medaille, ihre Urkunde und ihr Osterei.

Am letzten Skitag stand die Bobby-Runde auf dem Programm und die Skischüler konnten zeigen, was sie gelernt hatten. Die Bobby-Runde ist eine auf jüngere Sportler zugeschnittene Tauernrunde, die alle Höhepunkte des Skigebietes beinhaltet.

Zur Mittagszeit stärkten sich die Sportler zur Halbzeit der Bobby-Runde auf der Terrasse des Schaidbergstüberls.

Alle Funparks liegen an dieser Route. Die Geisterbahn und den Märchenwald durchquerten die Sportler gleich mehrfach und auch die Kurvenbahn zog alle in den Bann. Pünktlich, 2 Minuten vor Feierabend standen alle Skifahrer und Snowboarder an der Monte-Flu-Bahn um die letzte Bergfahrt des Trainingslagers des Turnverein Sinzig zu absolvieren.

Ein kurzer Fotostop vor der Einfahrt in die Geisterbahn.

Am Almschlössel gab es für alle noch etwas Warmes zum Trinken bevor mit der Abfahrt zum Tauernhof der letzte Skitag und damit der sportliche Teil des Trainingslagers zu Ende gingen.

Wintersport am Wilder Kaiser

Zu einer Familientour trafen sich 10 Schneesportbegeisterte, darunter auch Sportler der Abteilung Ski im Turnverein Sinzig, im abwechslungsreichen Skigebiet des Wilden Kaisers. Die SkiWelt ist eines der größten und modernsten Skigebiete weltweit. Blaue, rote und schwarze Pisten in Westendorf, Ellmau, Scheffau, Söll, Hopfgarten und Brixen wurden in sportlichem Tempo bezwungen. Die längste Piste mit 1.010 Höhenmeter und 3.410 m Länge war die Abfahrt von der Choralpe nach Brixen im Thale. Aufgrund der konditionellen Vorbereitung, unter anderem im Rahmen der Skigymnastik des Turnvereins, bewältigten die Fortgeschrittenen die Strecke in einem Zug.

 

Die Skisportler genießen den Blick von der Hohen Salve mit Wildem Kaiser im Hintergrund bevor es die schwarze 2c hinab geht.

Einige Skifahrer und Snowboarder haben sich auch den Herausforderungen der Skiroute gestellt. Die Jugendlichen haben sich im Funpark an der Gampenkogelbahn ausgetobt. Bei unterschiedlichen Wetter- und Pistenbedingungen konnten alle ihr Können unter Beweis stellen und verbessern. Die Gruppe hat es sich auch nicht nehmen lassen zum Gipfelkreuz des Fleiding (1.892m) aufzusteigen, um den Ausblick über die Kitzbühler Alpen zu genießen. Der schönste Aussichtsberg Tirols ist die Hohe Salve (1.829m). Die Aussicht auf über 70 verschneite Dreitausender begeistert ebenso wie die höchst gelegene Wallfahrtskirche Tirols. Hier war der Schnee besonders herrlich und die Abfahrten ein Traum.

Die Gruppe genießt den Blick vom Gipfelkreuz des Fleiding (1.892m) über die Kitzbüheler Alpen.

Täglich wurden beim gemeinsamen Abendessen die gefahrenen Pistenkilometer verglichen. Tagesrekord waren 12.463 Höhenmeter und 62 Pistenkilometer. Bei der Abschlussbesprechung am Talkaser am Karfreitag, bei herrlichem Sonnenschein im Liegestuhl, war man sich einig: „Eine herausfordernde, anstrengende, herrliche Woche, das war gut und alle hatten viel Spaß!“

Die Abschlussbesprechung nach einer herausfordernden, anstrengenden und herrlichen Skitour zum wilden Kaiser.

Fit im Karneval

Unter diesem Motto walkten die Teilnehmer des Nordic-Walking-Treffs des Turnverein Sinzig am Weiberdonnerstag im Kostüm. Aufwärmen, Bewegen und gemeinsam Trainieren sind die Kernelemente, die Übungsleiterin Simone regelmäßig donnerstags und nach Ostern auch wieder mittwochs vermittelt. Die Sportler nehmen dies gerne an.

Die Nordic-Waling-Gruppe, die sich am Donnerstag bei Minusgraden und im Kostüm trafen.

Das Wetter passte hervorragend in die Jahreszeit. Es lag noch Schnee, es war knackig kalt und die Sonne begleitete die Gruppe. Ob die Squaw ein Feuer entzündete oder die Fee einen Ofen herbeizauberte wird nicht verraten. Sicher ist nur, dass es allen beim Walken warm wurde.

Auch im Kostüm achtet Übungsleiterin Simone Klein auf das richtige Gehen mit den Nordic-Walking-Stöcken. Dazu gehören unter anderem der Stockeinsatz, die Körperhaltung, die Koordination und vieles mehr. Nur wer von Anfang an richtig trainiert, kann die vielen positiven Aspekte des Nordic Walking genießen. Ganz nebenbei wird die eigene Fitness gesteigert und auch die Geselligkeit und der Aspekt des gemeinsamen Sporttreibens kommen nicht zu kurz.

Wintersport in „Bayerisch Sibirien“

Bereits zum fünften Mal nahmen Skifahrer und Snowboarder des Turnverein Sinzig Ende Januar am Trainingslager im Allgäuer Höhenort Balderschwang teil. Die Neustadter Hütte liegt am Ortsrand in direkten Nachbarschaft zu den Riedbergerhornliften sowie zum Schwarzenberglift. Letzterer ist mit 1.600 m der wohl längste Schlepplift Deutschlands. Balderschwang zählt zu den schneesichersten Regionen und lässt keine Wintersportwünsche offen. Allerdings ist Balderschwang auch der Ort mit der höchsten Niederschlagsmenge in Deutschland.

Die Wintersportler des Turnverein Sinzig am Gipfelkreuz des Gelbhansekopfes, 1440 m.

Ziel des von Jörg Schmerer organisierten Trainingslagers war es, das eigene Fahrkönnen weiter zu verbessern. Von den 20 Teilnehmern unterschiedlichster Leistungsklassen kamen 3 Snowboarder und 4 Skifahrer aus Sinzig. Durch Trainingseinheiten in Kleingruppen standen das eigene Fahrkönnen und die Beurteilungsfähigkeit des Fahrkönnens anderer Sportler im Fokus der Ausbildung. Die vier ausgebildeten Skilehrer und Übungsleiter unterstützten diese Trainingseinheiten.

Die Teilnehmer am Trainingslager in Balderschwang.

Das kleine, aber feine Skigebiet bot mit 150 cm Schneehöhe hervorragende Bedingungen für die Skiausbildung. Steile Hänge, Tiefschneeabfahrten und flache Teilstücke wechselten sich in rascher Folge ab. Auf der Hauptpiste konnten die verschiedensten Fahrstile und persönlichen Noten der Fahrtechnik optimal beobachtet werden. Am Sonntag waren noch viele Tagesgäste auf der Piste. Ab Montag gab es praktisch keine Wartezeiten mehr an den Liften.

Nach dem verregneten Montag gab es ab Dienstag wieder hervorragendes Wintersportwetter mit blauem Himmel und Sonnenschein. Die Pisten waren optimal präpariert und boten ausgezeichnete Trainingsmöglichkeiten. Die Ausrichtung der Pisten erlaubte es den Sportlern, immer auf sonnenbeschienenen Hängen zu fahren.

Tagsüber verpflegten sich die Skifahrer und Snowboarder in einer der zahlreichen Hütten. Am späten Nachmittag gab es auf unserer Hütte Obst, Schmalzbrote, Brote mit Kräuterkäse oder Apfelkuchen sowie Kaffee. Am Abend wurde in der Neustadter Hütte gemeinsam das Abendessen zubereitet. Schnell stellte sich heraus, wer der beste Koch ist und wer seine beste Kompetenz beim Abspülen oder Abtrocknen hat. Jeder packte mit an. Die Abende klangen beim Würfeln oder Kartenspiel aus. Selbstverständlich feierte die Gruppe mit einem kräftigen „Happy Birthday“ in den Geburtstag eines Teilnehmers hinein.

Skifahren am Gipfel beginnen

Die Skiabteilung des TV Sinzig war über Silvester mitten im Wagrainer Skigebiet. Statt in der Früh im Tal am Lift anzustehen starteten die 5 Wintersportler direkt aus dem Skikeller des Wagrainer Hauses in 1.750 m Höhe auf die Skipiste und carvten über die frisch präparierten Pisten und durch die noch unberührten Neuschneefelder.

Die Wintersportler des TV Sinzig genießen auch die schöne Aussicht

Von Flachau über Wagrain und Alpendorf wurde so ziemlich jede Abfahrt und jeder Lift getestet.

3 Wintersportler in Alpendorf beim Gruppenfoto mit Gspensti und Spuki.

Besonders schöne Abfahrten wurden auch mehrfach genutzt. Ein besonderes Erlebnis waren die drei schwarzen Abfahren Schlangengrube, Habergeiss-Ritt und Hexenschuss. Die Schlangengrube ist eine 1.775 m lange herrliche Abfahrt mit bis zu 60 % Neigung. Bei Neuschnee ist diese Piste eine Tiefschneeabfahrt.

Der Start der schwarzen Abfahrt Habergeiss-Ritt.

Zu den beliebtesten Zielen gehörten in diesem Jahr die Hermann-Maier-FIS-Weltcup-Strecke in Flachau, die zum Teil schon für den FIS-Weltcup Nachtslalom der Damen präpariert wurde sowie die Talabfahrten nach Moadörfl und Buchau.

Selbstverständlich wurde mit dem letzten Lift um 16:00 Uhr der „Top of SNOW SPACE“ erreicht um auf den 2.014 m hohen Saukarkopf zu gehen. Von den Gipfeln boten sich den Sportlern überwältigende Blicke über fast das gesamte Skigebiet einschließlich Flachauwinkel und Zauchensee. Bei der Abfahrt zurück in die Unterkunft, dem Wagrainer Haus, waren die Wintersportler dann ganz alleine auf der Piste.

Auf dem 2.014 m hohen Saukarkopf gab es nicht nur den besten Blick auf die Bergwelt sondern auch die schönsten Sonnenuntergangsfotos.

Die Abende verbrachte die Gruppe mit abwechslungsreichen Spielen und den Planungen für den nächsten Tag. Auch die Pflege der Ausrüstung gehörte zu den abendlichen Tätigkeiten. Die elektronischen Möglichkeiten der Streckenmessung wurden genutzt, um die täglich zurückgelegten Pistenkilometer und Höhenmeter zu vergleichen. Mit fast täglich 50 Pistenkilometern und 10.000 Höhenmetern kamen alle Wintersportler voll auf ihre Kosten.

Am Samstag mussten zuerst die Koffer gepackt und verladen werden. Während die Koffer mit der Gondel bereits talwärts fuhren frühstückten die Wintersportler in aller Ruhe. Danach ging es ein letztes Mal über die Flying-Mozart-Piste hinab ins Tal und anschließend wieder nachhause.

TV-Skijugend auf dem Neusser Gletscher

Die Teilnehmer an der Fahrt auf den Neusser Gletscher.

Am Freitag, 13. Oktober 2017 fuhren 42 Sportler der Skiabteilung im Turnverein Sinzig in die Skihalle nach Neuss. 33 Kinder, Jugendliche und erwachsene Skischüler mit ihren 9 Betreuern nutzten das Angebot, um sich auf die Wintersportsaison 2017/2018 vorzubereiten.

Die Wintersportler holen ihre Ausrüstung ab

Auf den Monitoren der Verleihschalter der Skihalle wurden die Sportler des TV Sinzig mit dem TV-Logo herzlich willkommen geheißen. Jeder, der seine Ausrüstung erhalten hatte ging sofort auf die Piste. Dort wartete bereits Skilehrer Jörg Schmerer.

Mit einfachen Übungen wurden die Anfänger an die Ski und an den Schnee herangeführt. Im Schnee gleiten und wieder bremsen (im Unterrichtsalltag „Pizza – Pommes“ genannt) sieht einfach aus, wenn der Skilehrer es vorführt. Die Übungen hierzu stellten zumindest am Anfang einige Skifahrer vor Probleme, aber die Sicherheit kam mit jeder Abfahrt. Bei den Übungen war den Skisportlern der Spaß an der Bewegung sichtlich anzumerken. Sie waren kaum zu bremsen wenn es darum ging Pylone zu umfahren, richtig zu bremsen und einen schönen Bogen zu fahren. Um 13:00 Uhr waren alle Übungsteilnehmer froh über das, was sie bisher gelernt hatten und genossen das Mittagessen im Jausenstadl.

Die Skifahrer beim Training.

Nach der Mittagspause verlegte Jörg Schmerer seinen Unterricht auf die sogenannte „Könnerpiste“. Mit bis zu 28% Gefälle war das für einige schon eine Herausforderung. Die kleinsten Skifahrer hatten sich allerdings schon selbst organisiert und fuhren in eigenen Kleingruppen, zunächst nur bis zur halben Höhe, später jedoch bis zum „Gipfel“. Mit dem Höhenunterschied von 110m und der Gesamtlänge von 300m bietet die Skihalle ein optimales Skigebiet, um Skifahren zu erlernen und zu verfeinern aber genauso um Spaß zu haben.

Mit 5 Snowboard-Anfängern startete Übungsleiter Roland Janik um 14:00 Uhr auf der Anfängerpiste. Zunächst standen Gewöhnungsübungen auf dem Programm, die bei den Sportlern viel Spaß und gute Laune erzeugten. Bei den ersten Übungen im Hang waren alle überrascht, wie einfach es ist, mit nur einem Brett, ohne umzufallen den Hang abzugleiten, Kurven zu fahren und schließlich zu bremsen.

So wechselten die Snowboarder schnell auf die Könnerpiste. Allerdings wurde zunächst das richtige Fahren mit einem Schlepplift gelernt. Es ist gar nicht so einfach, quer zur Zugrichtung des Lifts zu stehen, aber alle Snowboarder meisterten „das erste Mal“ mit Bravour. Hier auf der Könnerpiste lernten die Snowboarder das Gefühl kennen, öfter im Schnee zu liegen als Skifahrer. Aber mit jeder Abfahrt stellte sich mehr Sicherheit ein, wechselweise auf der Frontside und der Backside zu fahren.

Die Snowboarder des TV Sinzig.

Nach dem Abendessen wurde frei trainiert. Inzwischen hatten alle Skifahrer und Snowboarder ihre Gruppe gefunden, mit der sie gerne fahren. Hin und wieder sorgte einer der Trainer für technische Korrekturen, die bei den folgenden Abfahrten umgesetzt wurden. Aber auch der Spaß beim Formationsfahren, beim Fahren auf Kicker, Box und Rails sowie beim Schussfahren kam nicht zu kurz.

Um 22:30 Uhr endete mit dem Hochklappen der Sitze des Sessellifts und dem „Auspacken“ des Pistenbullys der Skitag der Skijugend im Turnverein Sinzig. Ein Tag, von dem die Kinder und Jugendlichen bereits auf der Rückfahrt nach Sinzig geträumt haben.

 

Die Skiabteilung mit einem starken Team beim Murrelauf (25.05.2017)

Mit 17 Startern war die Skiabteilung des Turnverein Sinzig 08 e.V. beim 41. Westumer Murrelauf vertreten. Acht Nordic – Walker nahmen mit dem Startschuss kurz vor 10 Uhr die 10 km – Strecke in Angriff. Aus dem Stadion heraus ging es zunächst flach die Anbrück entlang bevor der Anstieg auf den Mühlenberg kam. Aber einmal auf der Höhe angekommen wurde jedem Walker schnell klar, warum der Westumer Murrelauf zu den schönsten Landschaftsläufen gehört und alle Läufer gerne in den folgenden Jahren wieder kommen.

Nordic Walking spricht alle Alters- und Leistungsklassen an. Gerade bei dieser Sportart kann man die Natur in unserer Gesundheits- und Fitnessregion so richtig genießen. Jede Woche starten die Nordic – Walking – Gruppen in unterschiedlichen Leistungsklassen. Mittwochs abends und am Donnerstagvormittag bietet der Turnverein Sinzig das Training für diese Sportart an.

Unter der Leitung der Übungsleiterin Simone Klein steht das richtige gehen mit Nordic – Walking – Stöcken im Mittelpunkt. Dazu gehören unter anderem der Stockeinsatz, die Körperhaltung, die Koordination und vieles mehr. Nur wer von Anfang an richtig trainiert, kann die vielen positiven Aspekte des Nordic Walking genießen. Ganz nebenbei wird auch die eigene Fitness gesteigert und auch die Geselligkeit und der Aspekt des gemeinsamen Sporttreibens kommen nicht zu kurz.

Neun Sportler starteten in den Laufdisziplinen 10 km und Halbmarathon. Für die Halbmarathonies führte der Weg zunächst an den Rhein und danach an der Ahr entlang bis nach Ehlingen. Ab Kilometer 11 ging es bergauf. Vorbei an den Weinbergen, dem Winzerhäuschen bis hinauf zum Spielplatz auf dem Mühlenberg. Bei allem Ehrgeiz standen für alle Sportler der Spaß und die Freude am Laufen im Vordergrund. Der Weg ist das Ziel und vor allem die Maßgabe gesund anzukommen.