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Archiv des TV Sinzig 08 e.V.

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Verein

2020

Info-Brief 2020

Liebe Mitglieder,

das Jahr 2020 wird uns allen sicher in mehr oder weniger guter Erinnerung bleiben. Corona und die damit einhergehende Pandemie haben nicht nur das tägliche Leben, sondern auch das Vereinsleben erheblich eingeschränkt.

Karneval ging ja noch ohne Probleme über die Bühne. Der TV Sinzig 08 wurde vom Kinderprinzenpaar Prinz Ole I. (Handermann) und Prinzessin Èlodie I. (Faust) sehr gut repräsentiert. Sowohl die Kinderkostüm-Disco im Helenensaal als auch der Veilchendienstagszug waren für beide ein großer Erfolg.

Dann kam Corona und damit jede Menge Ein- und Beschränkungen. Die Übungsstunden in den Hallen durften nicht mehr stattfinden. Glücklicherweise hatten wir einen schönen Sommer, sodass viele Gruppen einfach nach draußen ausgewichen sind. Doch sobald es wieder kühler und früher dunkel wurde, war auch das vorbei. Nach den Herbstferien durfte dann wieder für kurze Zeit in den Hallen geturnt werden. Doch nun, mit dem zweiten Lockdown, ist auch das wieder vorbei.

Eigentlich war für den Sommer wieder ein Vereinsfest auf dem Sportplatz geplant, doch Corona hatte etwas dagegen. Der Ü-60-Nachmittag musste abgesagt werden, genau wie die bei den Senioren beliebten Spielnachmittage. Auch bei Einhaltung der AHA-Regeln waren diese Veranstaltungen nicht möglich. Die Jahreshauptversammlung fand dann allerdings statt. Der große Saal im Haus St. Peter konnte coronagerecht hergerichtet werden, sodass alles ohne Probleme ablaufen konnte.

Die Einschränkungen werden noch eine ganze Weile anhalten, sodass das Vereinsleben noch einige Zeit brachliegen wird. Karneval findet nicht statt. Es gibt deshalb kein Kinder-Prinzenpaar, die Nikolausfeier wird auch nicht stattfinden. Ob und wann die regulären Übungsstunden wieder stattfinden, wird zeitnah auf unserer Homepage bekanntgegeben. www.tv-sinzig.de

Zum Schluss möchte ich mich bei Ihnen recht herzlich dafür bedanken, dass Sie mich noch einmal zur 1. Vor- sitzenden gewählt haben und mir damit Ihr Vertrauen für weitere zwei Jahre  ausgesprochen haben. Ich werde mich mit meinem ebenfalls wiedergewählten Team bemühen, die Aufgaben der Vereinsführung zu Ihrem und unserem Besten zu erfüllen.

Bleiben Sie gesund und behalten Sie die Ruhe und Geduld, diese schwierige Zeit unbeschadet zu überstehen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute Ihre Waltraut Thormann  / 1. Vorsitzende

Vorstandsinformation zu den Mitgliedsbeiträgen

 Die Covid-19-Pandemie hält uns seit Monaten in Atem und wird es wohl auch noch bis weit in das kommende Jahr hinein tun. Der TV Sinzig war, wie alle anderen Vereine auch, nicht in der Lage, den Übungsbetrieb vollständig aufrechtzuhalten. Es fielen viele Stunden aus und eine Besserung ist nur scheibchenweise festzustellen, z. B. bei den Leichtathleten und den Nordic Walkern, die ihre Stunden in der Regel im Freien abhalten.

Positiv überrascht hat uns die Tatsache, dass uns die Mitglieder die Treue halten, auch in diesen schwierigen Zeiten. Um diese Treue zu belohnen, hat der Vorstand vorgeschlagen, für 2021 eine Beitragssenkung vorzunehmen.

Am 25.09.2020 hat die Mitgliederversammlung beschlossen, die Beiträge für 2021 zu halbieren.

Demnach gilt nur für das Jahr 2021 folgende Beitragsstaffel:

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre:             24 Euro Jahresbeitrag

Erwachsene von 19 bis 69 Jahre:                   36 Euro Jahresbeitrag

Senioren ab 70 Jahre:                                     24 Euro Jahresbeitrag

Familien:                                                           48 Euro Jahresbeitrag

Die Aufnahmegebühr bleibt unverändert bei einmaligen 2,55 Euro für Kinder und Jugendliche und 5,10 Euro für Erwachsene. Ab 2022 gelten dann wieder die ursprünglichen Beiträge (48, 72 bzw. 48 und 96 Euro).

Wir freuen uns, dass wir mit dieser Beitragssenkung eine kleine Unterstützung geben können. Allen Mitgliedern sagen wir nochmals Dankeschön für die Treue zum Verein und hoffen, dass im Verlauf des Jahres 2021 „normale“ Bedingungen einkehren, damit das Vereinsleben wieder in allen Facetten durchgeführt werden kann.

Für Fragen und Anregungen stehen neben dem Schatzmeister auch alle anderen Mitglieder des Vorstandes zur Verfügung.

Sinzig, im Oktober 2020

Für den Vorstand

Wolfgang Langelage / Schatzmeister

Mitgliederversammlung mit Ehrungen und Wahlen

Am Freitag, den 25. September 2020 fand unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen die diesjährige Mitgliederversammlung des TV Sinzig 08 im Saal des Hauses St. Peter statt. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Waltraut Thormann erhoben sich die Anwesenden zum Totengedenken.

Anschließend stand die Ehrung langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Geehrt wurden für 25 jährige Mitgliedschaft Katharina Gasper, Michel Walscheid, Andrea Walscheid, Valerie Schmitz, Ingrid Schmitz, Jürgen Weißenfeld und Hans Josef Ockenfels. 40  Jahre im Verein sind Michaela Jüris, Waltraut Thormann, Gabriele Fuchs und Erika Grün. Für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit konnten Monika Röhrig und Hans Werner Strohe geehrt werden und Gertrud Herter, Hanspeter Jonen, Johannes Weber und Herbert Langelage halten dem TV Sinzig 08 bereits seit 70 Jahren die Treue.

Es folgten die Berichte des Vorstands, der Abteilungen, der Geschäftsführerin und des Schatzmeisters. Die Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, sodass  dem Antrag auf Entlastung des Schatzmeisters und anschließend auch dem Antrag auf Entlastung des geschäftsführenden Vorstands einstimmig stattgegeben wurde.

Die Wahlen waren dann schnell abgehandelt. Alle zur Wahl stehenden Vorstandsämter wurden durch Wiederwahl bestätigt, was zeigt, dass die gute, kontinuierliche Arbeit des Vorstands von den Mitgliedern voll und ganz anerkannt wird. Es wurden gewählt: 1. Vorsitzende – Waltraut Thormann, 2. Vorsitzender – Peter Langelage, Schatzmeister -Wolfgang Langelage, Sportwartin – Tina Schroeter, Mitgliederverwalterin – Iris Göddel und die Beisitzer Michaela Jüris, Simone Klein, Jürgen Räder und Rainer Langelage.

Leichtathletik

2020

Später Saisonstart der Leichtathleten

Da die Saison 2020 der Leichtathleten der LG Kreis Ahrweiler bislang mehr oder weniger ausgefallen war, freute man sich umso mehr auf die geplanten Wettkämpfe nach den Sommerferien. Den Start machte der SC Selters mit einem Sportfest im Westerwald. Hier gingen Tokessa und Tiara Zinn, Cedric Kaminski und Sebastian Schroeter an den Start. Tiara konnte im Weitsprung direkt ein Ausrufezeichen setzen und erreichte mit 4,72 m Bestleistung. Ihre Schwester folgte mit einer soliden Einstiegsleistung von 4,92 m. Cedric erreicht fast genau einen Meter mehr, blieb mit 5,91 m aber unter den erhofften sechs Metern. Dicht dahinter mit einer für ihn sehr zufriedenstellenden Leistung landete sein Trainer Sebastian mit 5,63 m.

Es folgten Sportfeste in Siegburg und Neuwied. In Siegburg startete Tokessa im Weitsprung (4,90 m) und über die 100 m, wo ihre Zeit für das Mittelfeld der 83 Starterinnen reichte. Außerdem stieß Matthias Paasche die Kugel auf ordentliche 12,78 m. Einen Tag später waren wieder Tiara und Cedric im Einsatz. Ergänzt wurde das Team der LG Kreis Ahrweiler durch Julia Ehlermann, Elisa Fahrenbruch und Marie Schmitt. Tiara und Julia sprinteten beide über die 100 m in 14,54 Sekunden bzw. 14, 78 Sekunden. Im Weitsprung konnte Tiara mit 4,69 m ihre Form bestätigen, Julia erreichte in ihrem ersten Wettkampf 3,57 m. Im Speer waren Elisa mit 18,56 m und Cedric mit 41,07 m nach sechs Versuchen zufrieden. Cedric absolvierte gleichzeitig seinen ersten Stabhochsprungwettbewerb und musste sich bei 2,50 m geschlagen geben. Über die Hürden liefen sowohl Tiara als auch Cedric das erste Mal über ihre neuen Höhen entsprechend ihren neuen Altersklassen. Cedric über 110 m Hürden in 15,99 s und Tiara über 80 m Hürden in 15,50 m. Im abschließenden 800 m-Lauf lief Marie in 2:32,60 zu Platz drei.

Besonders erfreulich war die Ankündigung eines möglichen Zehnkampfes in Euskirchen. Somit konnte Cedric doch noch den unerwarteten Einstieg in die Königsdisziplin der Leichtathletik finden. Am 29. und 30. August startete er beim Euskirchener Mehrkampfmeeting. Den ersten starken Tag konnte er mit hervorragenden 56,03 s über 400m abschließen und ist in der 5-Kampf Wertung mit 2790 Punkten unter den 15 besten Mehrkämpfern in Deutschland. Das erste Mal spürte er die volle Belastung von zehn Disziplinen in nur zwei Tagen dann am zweiten Tag zum Start über 110 m Hürden. Mit sehr guten 15,99 s spurtete er in den zweiten Tag. Die Belastung zeigte sich dann in den Wurfdisziplinen, wo er nicht ganz an sein Niveau herankam. Trotzdem reichten die sehr guten 5158 Punkte am Ende deutlich für den ersten Platz und machten Lust auf mehr in 2021.

Sinziger Leichtathleten bei Deutscher Meisterschaft auf den Plätzen 1

Tokessa Zinn, Wolfgang Geyer und Wolfgang Kownatka gewinnen im LSW-Spezialsport in Bingen alle Titel

Bei den am 29. August in Bingen ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Spezialsport holten Tokessa Zinn (W 20), Wolfgang Geyer (M75) und Wolfgang Kownatka (M 80) in den drei Wettbewerben Kugelweitwurf (Speerorama), Keulenweitwurf und im Speerwurf-3-Kampf alle drei Titel an die Ahr. Darüber hinaus wurde Tokessa Zinn für ihre außerordentlichen Leistungen 2019 mit der Trophäe „Sportlerin des Jahres“ vom Vorstand des Bundesverbandes des LSW-Spezialsport ausgezeichnet.

Während Tokessa Zinn erstmals an der DM teilnahm und Deutsche Meisterin in den drei Disziplinen wurde, war es für Wolfgang&Wolfgang bereits die dritte DM in Folge. Sie hatten auch 2018 und im vergangenen Jahr die Deutsche Meisterschaft für sich und den TV 08 Sinzig (LG Kreis Ahrweiler) entscheiden können.

Tolle Medaillen- und Platzausbeute für Sinziger Leichathleten bei den „virtuellen“ Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Senioren

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die vom 18. Juli bis 02. August in Toronto (CAN) geplante Senioren-Leichtathletik-Weltmeisterschaft abgesagt. Um den Athleten weltweit trotzdem die Möglichkeit zu geben, je nach Lage im eigenen Land, regelgerechte Wettbewerbe durchzuführen, wurde als „Ersatz“ erstmals die „Worldwide Virtual Masters Challenge 2020“ vom Leichtathletik-Weltverband (WMA) ausgeschrieben. 1.491 Athleten aus 61 Nationen und sechs Kontinenten gingen dabei an den Start.

Der TV Sinzig 08 hat unter Beachtung der derzeit gültigen Corona-Hygiene-Vorschriften die Weltmeisterschaften im Rhein-Ahr Stadion am 20., 22. und 24. Juli durchgeführt. Folgende Athleten des TV Sinzig 08/LG Keis Ahrweiler nahmen teil: Michaela Jüris, Hans Meyer, Wolfgang Geyer und Wolfgang Kownatka in den Disziplinen Kugelstoßen, Diskus-, Hammer-, Gewicht- und Speerwerfen und im Wurf-5-Kampf. Darüber hinaus haben teilgenommen: Sebastian Schroeter im Weitsprung, Matthias Paasche im Kugelstoßen und Diskuswerfen, sowie Anja Zinn im 100- und 200-Meter-Lauf. Damit war den Athleten gleichzeitig die Möglichkeit gegeben, die für Ende August vorgesehenen und dann abgesagten Deutschen Seniorenmeisterschaften im Wurf-5-Kampf in Zella-Mehlis zu „ersetzen“. Die Wettkämpfe wurden von ausgebildeten Kampfrichterinnen und Kampfrichtern des TV Sinzig 08 abgenommen.

Sebastian Schroeter Platz 3 im Weitsprung und Wolfgang Kownatka mit Platz 2 und Bestleistung im Hammer und jeweils Platz 3 im 5-Kampf und im Speer konnten sich dabei einen Platz auf dem Treppchen sichern. Auch Wolfang Geyer mit Platz 4, 5 und 10, Michaela Jüris mit Platz 7 und 8 wie auch Anja Zinn mit Platz 8 und 10 landeten innerhalb der Top Ten. Matthias platzierte sich knapp darüber auf Platz 12 und 14, wie auch Hans Meyer mit Platz 15, 16 und 17. Somit erreichten alle Athleten ein Resultat innerhalb der Top 20 womit mit man mehr als zufrieden war.

Eine tolle Aktion des Leichtathletik Weltverbandes um den Athleten wieder ein Wettkampfgefühl zu geben und den Ehrgeiz zu wecken. Nun steigt die Hoffnung auf weitere Wettkämpfe im Herbst und einen einigermaßen normalen Saisonabschluss in der Leichtathletik.

Back to business

Sinzig/Kripp. Nach mehr als drei Monaten Wettkampfpause nutzten die TV Athleten am Sonntag den 26.07.20 die Chance bei einem inoffiziellen 5km Straßenlauf teilzunehmen. Der mit dem befreundeten TEAM Flott organisierte Straßenlauf fand auf einer 2,5km langen Runde auf den Kripper Feldern statt. Zusammen mit Athleten aus dem Ahrkreis starteten die neun Läufer des TV Sinzigs bei warmen Wetter. Endlich wieder ein Lauf unter Wettkampfbedingungen, da waren sich im Ziel alle einig.

Kownatka gewinnt im Speerwurf erneut Bronze bei der Winterwurf-DM

Sinzig/Erfurt. Ein Jahr nach seinem überraschenden Erfolg bei den Deutschen Winterwurf-Meisterschaften in Halle/Saale, gewann Wolfgang Kownatka (M 80) von der LG Kreis Ahrweiler/TV Sinzig erneut die Bronzemedaille im Speerwurf bei den Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Senioren in Erfurt.

Bei „lausig kalten Temperaturen“ gelangen zwar keine TOP-Weiten, doch reichte es mit 26,35 m zu Platz drei im Endkampf der sechs Teilnehmer starken Werfer Gruppe.

Die drei Erstplatzierten (v.l.n.r): Herbert Raml (TV Unterhaching/Bayern), Siegbert Gnoth (TuS Gildehaus/Nieders.), Wolfgang Kownatka

Sebastian Schroeter ist neuer Abteilungsleiter der Leichtathleten

Sebastian Schroeter wurde von den Leichtathleten zum neuen Abteilungsleiter gewählt und tritt die Nachfolge von Carolina Menrath an.

2019

TOP-Platzierungen der Senioren in der Deutschen Bestenliste 2019

In der Saison 2019 stach besonders Elisabeth Meyer (W70) heraus, die als Europa- und Deutsche Meisterin in den Laufdisziplinen über 400m, 800m und 1.500m den 1. Platz in der Bestenliste belegte. Darüber hinaus schaffte sie es über 200m auf Platz 2, 100m auf Platz 10 und über 10km Straße auf den 4. Platz.

Hans Meyer (M70) schaffte es, sich über 800m, 1.500m, 3.000m und 5.000m in die Top 30 der Bestenliste zu kämpfen und erreichte im Mannschafts-Wurf-5-Kampf zusammen mit Wolfgang Geyer und Wolfgang Kownatka den 2. Platz. In der Einzelwertung der gleichen Disziplinen sowie über 200m, im 10km Straßenlauf und im Gewichtwurf ist er unter den besten 50.

Wolfgang Kownatka (M80) gelang es, im Speerwurf den 9. Platz zu belegen. Im Wurf-5-Kampf (Einzel) ist er auf dem 13. Platz. Im Gewicht- und Hammerwurf belegt er außerdem noch jeweils Platz 23 und im Kugelstoßen den 50. Rang.

Wolfgang Geyer (M75) belegte im Wurf-5-Kampf (Einzelwertung) den 19. Platz sowie den 23. Platz im Speer- und Gewichtwurf.

Hildegard Ockenfels (W75) schrieb sich im Kugelstoßen und Diskuswurf in die Top 20 der Rekordliste ein.

Aber auch die jungen Seniorinnen und Senioren finden sich mit ihren Leistungen unter den Top 50 der deutschen Bestenliste wieder.

Michaela Jüris (W45) platzierte sich gleich 5 Mal im Mittelfeld, von 400m bis 5000m und im Speerwurf, sowie auch Anja Zinn (W50) mit ihren Zeiten über 100m und 200m.

Die Werfer Thomas Schäfer (M40) und Matthias Paasche (M45) erreichten im Hammerwurf bzw. im Kugelstoßen den 25. Platz.

Sebastian Schroeter (M35) errang im Weitsprung Platz 19 und über 100m den 32 Rang.

Für den TV Sinzig ist es ein großer Erfolg, dass sich 10 der aktiven Seniorinnen und Senioren 32-mal in der Deutschen Seniorenbestenliste wiederfinden können.

Wolfgang Geyer und Wolfgang Kownatka gewinnen nach 2018 erneut drei DM-Titel

Die beiden Athletik-Senioren der LG Kreis Ahrweiler/TV Sinzig 08, Wolfgang Geyer (M75) und Wolfgang Kownatka (M80) kamen nach ihrem DM-Einsatz im LSW-Spezialsport am letzten Augusttag mit je drei deutschen Meistertiteln sehr erfolgreich aus Bingen/Rhein an die Ahr zurück.

Ausgeschrieben hatte der Veranstalter der Offenen Deutschen LSW-Meisterschaften, der LSW-Spezialsportverband Deutschland und der TuS Büdesheim, drei Disziplinen: den Stand-Kugelwurf-3-Kampf (Speerorama), das Keulenweitwerfen und den Stand-Speerwurf-3-Kampf.

Bei 33,5 Grad Sommerhitze hatten sich Wolfgang&Wolfgang den Kampfrichtern Sportzentrum Bingen gestellt. Beide mussten gleich zu Beginn „in den Ring“, um die 1 kg, 1,5 kg und 2 kg schweren Stahlkugeln in jeweils drei Würfen auf die größtmögliche Weite fliegen zu lassen.

Die beiden Athleten konnten dabei nicht nur den DM-Titel gewinnen. Mit über 60 m erreichte Wolfgang Geyer, der amtierende Weltmeister in dieser Disziplin, genauso eine Spitzenleistung im Weltmaßstab wie sein Vereinskollege Wolfgang Kownatka, der sein Ergebnis aus dem vergangenen Jahr von 45,97 m auf 47,15 m verbessern konnte.

Beim anschließenden Speerwurf-Drei-Kampf warf Wolfgang Geyer die 400, 500 und 600 Gramm schweren Sportgeräte auf über 71 m und Wolfgang Kownatka konnte sein Vorjahresergebnis auf über 64 m um fast 5 m verbessern. Für beide bedeuten diese Weiten deutsche Jahresbestleistungen.

Im abschließenden Keulenweitwurf erzielte Wolfgang Geyer mit über 49 m Jahresweltbestweite und Kownatka erreichte mit 39,10 m die zweitbeste Weite, die in diesem Jahr bisher geworfen wurde. Nur der amtierende Weltmeister, der Ungarn Pál Groszan, warf bei der WM vor vier Wochen in Tata 85 cm weiter.

Kommentar der beiden Spitzenathleten: „Auch wenn die Konkurrenz fehlte. Für uns war es wichtig, dass wir unsere Leistungen auf hohem Niveau bestätigen und teilweise gegenüber dem Vorjahr noch verbessern konnten. Und das ging nur mit kontinuierlicher Trainingsarbeit und großer Freude, die uns der Leistungssport noch immer bereitet.“

DM-Sieger 2019 Wolfgang Geyer und Wolfgang Kownatka (v.l.)

Deutsche Meisterschaft im Wurf-5-Kampf

Zum dritten Mal auf dem Treppchen
Hans Meyer, Wolfgang Geyer und Wolfgang Kownatka holen erneut die Bronzemedaille mit Kugel, Diskus, Speer, Hammer und Gewicht

Nach 2016 und 2018 haben Wolfgang Geyer (M 75), Wolfgang Kownatka (M 80) bereits zum dritten Mal, und Hans Meyer (M 70) zum zweiten Mal, bei den Deutschen Leichtathletik Senioren-Meisterschaften im Wurf-5-Kampf in Zella-Mehlis (Thür.) am 10. August die Bronzemedaille gewonnen.

In einem spannenden Wettkampf konnten die drei LG-Kreis Ahrweiler Athleten vom TV Sinzig 08 den 3. Platz nach den beiden siegreichen Mannschaften vom TV Unterhaching und vor der Mannschaft vom LAZ Obernburg-Miltenberg erkämpfen. Dabei kam Wolfgang Kownatka auf insgesamt 3.394 Punkte, Wolfgang Geyer erreichte 2.674 Punkte und Hans Meyer „steuerte“ zum 3. Platz 2.332 Punkte bei.

Bei 38 Teilnehmern allein in den drei Altersklassen M 70, M 75 und M 80 erreichten in der Einzelwertung Wolfgang Geyer Platz 4, Wolfgang Kownatka Platz 6 und Hans Meyer den 12. Platz.

Kurz vor der Ehrung der drei siegreichen Mannschaften
TV Unterhaching II. Mannschaft, TV Unterhaching I. Mannschaft, LG Kreis Ahrweiler/TV Sinzig 08 (v.l.n.r.)

Die drei erfolgreichen Muske(l)tiere von der LG Kreis Ahrweiler/TV Sinzig 08 Wolfgang Geyer, Wolfgang Kownatka, Hans Meyer (v.l.n.r.)

Ehrung der Siegermannschaften TV Unterhaching II. Mannschaft, TV Unterhaching I. Mannschaft, LG Kreis Ahrweiler/TV Sinzig 08 (v.l.n.r.)

Weltmeistertitel für Tokessa Zinn und Wolfgang Geyer
Wenn Kugeln, Disken, Steine und Keulen fliegen – Viermal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze

Die XIII. Wurf-Weltmeisterschaften von Tata (Ungarn), ausgetragen vom 2. Bis 4. August auf den dortigen berühmten, olympischen Stätten, sind Historie.

Die kleine Mannschaft vom LG Kreis Ahrweiler/TV Sinzig, mit Tokessa Zinn (W 19) – gestartet in W 20 Altersklasse und Wolfgang Geyer (M 75) hat sich hervorragend geschlagen.

Tokessa errang im Keulenwurf die Goldmedaille und darf sich Weltmeisterin nennen. In weiteren vier Disziplinen musste sie sich der ehemaligen Kaderwerferin Emely Gross geschlagen geben, um die Silbermedaillen und einmal die Bronzemedaille entgegen zu nehmen. Zudem gewann sie inoffiziell die Weltmeistertitel im athletischen Zweikampf und athletischen Dreikampf.

Wolfgang Geyer gewann vier Weltmeistertitel und wurde im Kugelstoß-Fünf-Kampf (Shotorama) nur vom ehemaligen ungarischen Olympiakämpfer Dr. Jeremias Attila geschlagen. Die Titel im athletischen Zweikampf sowie im begehrten „Triathlon“ (Athletischer Dreikampf) konnte er ebenfalls an die Ahr holen.

Darüber hinaus bedeutet seine Leistung im Keulenwurf von 48,12 m Jahresweltbestleistung.

Nun warten auf Wolfgang Geyer noch die dieses Saison-Jahr abschließenden Deutschen Meisterschaften im Speerwurf-Dreikampf, Kugelwurf-Dreikampf (Speerorama) und im Keulenweitwurf am letzten Augusttag in Bingen.

Zwei Sinziger sind bei Deutscher Meisterschaft dabei

Die beiden 15-jährigen Cedric Kaminski und Raphael Jüris werden Anfang Juli bei den Deutschen Meisterschaften in Bremen an den Start gehen.

Cedric Kaminski und Raphael Jüris haben gut lachen. Sie werden bei den Deutschen Meisterschaften in Bremen an den Start gehen.

Der Mehrkämpfer Cedric konnte sich schon für den Hochsprung (1,84m), 100m (11,76 Sek), 80m Hürden (11,36 Sek) und über 300m (38,35 Sek) qualifizieren. In welchen Disziplinen er nunmehr an den Start gehen wird, entscheidet er mit seinen Trainern Tina und Sebastian Schroeter. Beide sind Inhaber der B-Lizenz im Bereich Sprint/Sprung und Mehrkampf. Raphael wird über 3000m antreten, wo er mit 9:44 Minuten die Norm unterbieten konnte. Sein Trainer Thorsten Meyer hat schon einen Athleten bis ins Bundeskader betreut und freut sich, dass wieder ein Talent im Mittel- und Langstreckenbereich heranwächst. Leichtathletik-Abteilungsleiterin Carolina Menrath ist sich sicher, dass die vielen gut ausgebildeten Trainer im Kinder- und Jugendbereich aber auch die verbesserten Trainingsbedingungen ausschlaggebend für solche Erfolge sind. „Wir hoffen nun auch die weitere Modernisierung des Rhein-Ahr-Stadions vorantreiben zu können, damit unsere Athleten, aber auch die Schulen gute Trainingsbedingungen vorfinden.“ Für den Umbau des zweiten Stadionkopfes mit einem Kunststoffbelag werden auch noch Spenden benötigt. Diese können gerne auf das Konto des TV Sinzig 08 IBAN = DE52 5775 1310 1000 4597 33 bei der Kreissparkasse getätigt werden

Thomas Schäfer wird Rheinlandmeister im Hammerwurf

In Trier bei den Rheinland-Hammerwurf-Meisterschaften trat Thomas Schäfer (LG Kreis Ahrweiler/TV Sinzig) an, um seinen Titel in der Altersklasse M40 aus dem Vorjahr zu verteidigen. In einem durch Regen glatten Ring flog der 7,26kg schwere Hammer zunächst nur in das Netz.

Nach Korrekturen im technischen Ablauf landete der Hammer aber schließlich nach 27,30m.

„Dies war nicht mein bester Wettkampf, es hat aber zum ersten Platz gereicht“, war das Resümee von Thomas.

Thomas Schäfer schleuderte den Hammer auf die Siegesweite von 27,30 Meter

Staffel wird Rheinland-Pfalz-Meister

Nur ein Team der LG Kreis Ahrweiler machte sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg zu den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Mainz. Für die Jungs der Altersklasse U16 galt es den Staffelstab über die Distanz von 3 x 1000m zu bringen und ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Startläufer Cedric Kaminski zeigte, dass für ihn als Mehrkämpfer auch die 1000m kein Problem sind und übergab mit deutlichem Vorsprung an Moritz Leimkühler. Dieser konnte die starken Läufer der LG Bernkastel-Wittlich und des TV Cochem auf Distanz halten und schickte Raphael Jüris auf den letzten Kilometer. Dieser lief  kontrolliert dem Sieg entgegen und bestätigte mit einer Zeit von unter 3 Minuten auf 1000m seine gute Form für diese Saison.

Moritz Leimkühler, Cedric Kaminski und Raphael Jüris (v.l.) sicherten sich den Titel des Rheinland-Pfalz-Meisters

Weit- und Dreisprung im Sinziger Rhein-Ahr-Stadion

Zu einer festen Größe für die Springer aus der Region haben sich die offenen Kreis Weit- und Dreisprungmeisterschaften in Sinzig etabliert. Über einen neuen Teilnehmerrekord von 40 Startern und Sprüngen an die 6-Meter-Marke freuten sich die Organisatoren des TV Sinzig. So zeigte mit 5,90m im Weitsprung Cedric Kaminski vor heimischer Kulisse den weitesten Sprung des Tages. Sein Trainer Sebastian Schroeter konnte mit 5,72m bereits die Qualifikationsweite für die Deutschen Seniorenmeisterschaften erfüllen. Für die Springer geht es dann am 24. Mai an gleicher Stelle um den Kreismeistertitel im Hochsprung. Zuschauer sind auch hierzu herzlich ab 17 Uhr eingeladen.

Viel Freude beim Springen hatten die Athleten bei den Kreismeisterschaften in Sinzig

Spitzenleistungen bei den 4. Spezialsportmeisterschaften in Sinzig

Am letzten Märzwochenende fanden im Rhein-Ahr-Stadion in Sinzig nun bereits im vierten Jahr die offenen Kreismeisterschaften im LSW-Spezialsport (Laufen-Springen-Werfen) statt. Veranstalter war der TV Sinzig 08/LG Kreis Ahrweiler.

Im Jahr der „World Throwers Club Weltmeisterschaften“, die im Zwei-Jahres-Rhythmus schon zum 13. Mal vom 2. Bis 4. August im ungarischen Olympiazentrum in Tata ausgetragen werden, somit eine gute Möglichkeit sich auf dieses Großereignis vorzubereiten und die eigene Leistungsform zu überprüfen.

In den Disziplinen Speerorama, Shotorama, Schockorama und Keulenweitwurf waren 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start. Darunter Welt-, Europa- und Deutsche Meister der vergangenen Jahre.

Im Shotorama werden z. B. fünf Kugeln von 3 bis 15 kg – je nach Altersklassen und letztere als rechteckiger Metallklotz aus dem Stand gestoßen. Beim Schockorama werden drei Kugeln von 2 bis 5 kg ebenfalls altersklassenabhängig aus dem Stand wie beim Diskuswerfen geschleudert. Speerorama, die letzte Kugel-Disziplin besteht aus Standwürfen mit drei Kugeln und Gewichten von 1 bis 3 kg. Der Ablauf entspricht dem beim Speerwurf. Die letzte Disziplin in dieser LSW-Kreismeisterschaft ist das Keulenwerfen mit Anlauf und altersklassenabhängig mit der 500 gr. oder der 250 gr. schweren Keule.

Bei 13 bzw. 11 Teilnehmern, die an zwei bzw. drei „Kugel-Wettbewerben“ teilnahmen, wurden die Ergebnisse für den Mehrkampf, den sog. Athletik-Zweikampf bzw. Athletik-Dreikampf, gewertet.

Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Mit 19 Jahren stand die frisch „gebackene“ Abiturientin, Tokessa Zinn, vom TV Sinzig 08/LG Kreis Ahrweiler, erstmals in dem über acht Stunden dauernden Wettkampf, konnte in allen Disziplinen mit ausgezeichneten Leistungen überzeugen und gewann konkurrenzlos alle sechs Wettbewerbe. Im Vergleich zu den Bestleistungen des vergangenen Jahres wäre es deutschlandweit sogar dreimal Platz 1 und dreimal Platz 2 gewesen und damit auch im internationalen Vergleich herausragend.

In der M 75 Klasse war Wolfgang Geyer vom gleichen Verein ebenfalls sechsmal erfolgreich, wie auch sein Vereinskollege Wolfgang Kownatka (M 80). Damit wurden beide in allen Disziplinen Kreismeister, wobei ihnen im Vergleich zum Vorjahr vor allem im Speerorama erneut der Sprung in die Weltspitze gelang. Mit 59,61 m und 47,41 m bestätigten sie ihre im Vorjahr erzielten Jahresweltbestleistungen. Hier verbesserte Kownatka seine Leistung sogar noch um 1,44 m.

Überragender Athlet dieses Wettkampftages war jedoch Thomas Schmitt vom SSC Vellmar. Der dreißigjährige Ausnahmewerfer konnte sich in allen Disziplinen mit herausragenden Weiten durchsetzen und erzielte allein im Athletik-Dreikampf mit 203,31 m das weltweit zweitbeste Ergebnis. Hier verfehlte er die bestehende Bestleistung nur um gut 10,00 m bei insgesamt 33 Weitwürfen mit Kugelgewichten von 2,00 kg bis 15 kg.

Mit der 4. LSW-Kreismeisterschaft konnte der Veranstalter eine überaus positive Bilanz ziehen. Und die Wettkämpfer nahmen als „Überraschungs-Auszeichnung“ neben Ihren Urkunden noch eine Flasche guten Spätburgunder von der Ahr mit, den die DAGERNOVA Winzergenossenschaft Bad Neuenahr für die Veranstaltung großzügig gespendet hatte.


Vier DM Medaillien für Seniorinnen und Senioren Kownatka mit ersehnter Medaille

Die Athleten des TV Sinzig 08 / LG Kreis Ahrweiler waren so erfolgreich wie nie bei Deutschen Hallenmeisterschaften.
Als Erster startete Hans Meyer (M70) am Freitag, nach 5 Stunden Autofahrt, über 3000m.
Nach 13:29,08 Min. beendete er die 15 Hallenrunden auf Platz 6. Am Samstag absolvierte er dann die 800m in Saisonbestzeit von 3:03,21 Minuten. Die gute Vorbereitung umsetzen und sich für die kontinuierliche Trainingsarbeit belohnen, dass war das Ziel von Wolfgang Kownatka. „Da muss schon viel zusammenpassen, wenn es für das Podest reichen soll!“ äußerte sich Kownatka im Vorfeld. Mit 27,41m im Speerwurf der M80 erfüllte er sich den Traum von der ersten Einzelmedaille. In einem starken Feld setzte er sich durch und freute sich über Bronze. Für die Trainingsarbeit belohnen wollte sich auch Elisabeth Meyer und mit ihrem Tripple Erfolg über 200m, 400m und 800m gelang ihr dies eindrucksvoll. Drei Goldmedaillen bringt sie aus Halle an der Saale mit ins Ahrtal. Ebenso routiniert absolvierte Anja Zinn ihr Sprintprogramm über 200m und 400m. Über 200m knüpfte sie an ihre Vorleistungen an und wurde in einem großen Starterfeld 6. mit 30,63 Sek. Auf der doppelten Distanz war sie mit ihrer Leistung von 71,08 Sek. nicht ganz zufrieden und verpasste mit Platz 9 knapp die Urkundenplätze. Seine Premiere bei Deutschen Meisterschaften absolvierte Sebastian Schroeter. Über 60m konnte er seine Saisonbestleistung nochmals steigern und erreichte das Ziel nach 7,80 Sek. Leider reichte die Zeit in der leistungsstarken Klasse M35 nicht für das Finale. Das erreichte er dann im Weitsprung. Auch hier gelang ihm, wie bei der Qualifikation zu seiner ersten nationalen Meisterschaft, der Sprung auf 5,61m. „Da wäre noch mehr drin gewesen!“ nur 20cm trennten ihn von Platz 5. Die Freude über Platz 7 war ihm jedoch trotzdem anzusehen.

Erfreulicher Auftakt zu Jahresbeginn

Von einem erfolgreichen Jahresauftakt in der Leichtathletik kehrten Tokessa Zinn (U 20), Wolfgang Geyer (M75) und Wolfgang Kownatka (M 80) vom TV Sinzig 08/LG Kreis Ahrweiler vom Hallensportfest aus Troisdorf zurück an die Ahr.

Die drei Sportler konnten durch ordentliche Leistungen überzeugen und jeweils den 1. Platz belegen.

Mit sehr guten Sprüngen und einer Bestweite von 10,29 m im Dreisprung siegte die kurz vor ihrem Abitur stehende Tokessa Zinn. Wolfgang Geyer und Wolfgang Kownatka konnten ebenfalls konkurrenzlos ihr Kugelstoßen mit 8,82 m bzw. 8,73 m gewinnen.

„Nach diesem erfreulichen Auftakt wollen wir die kommenden Wochen bis zu den nächsten Wettkämpfen nutzen, um unsere Leistungen zu stabilisieren, möglichst zu verbessern“, so die übereinstimmende Aussage der drei Athleten nach dem Wettkampf.

Turnen

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Handball

2018

Ergebnisse Saison 2017/18

Herren 1

Herren 2

Damen

Rhönrad

2019

Drei Rheinland-Pfalz-Meister für den TV Sinzig 08

Lina Gering, Caecilia Portz und Luca Corvaglia sicherten sich Gold im Einzelkampf.

Die diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Rhönradturner fanden am Samstag, den 30.03.2019 in Plaidt statt. Ausrichter war diesmal die TG Polch. Insgesamt 110 Teilnehmer aus 10 Vereinen nahmen hier teil, um sich sowohl in der Anfängerklasse, Landesklasse und Bundesklasse den Kampfrichtern zu stellen. Der Turnverein Sinzig war auch hier wieder mit 7 Teilnehmern gut vertreten. Es gingen Luca Corvaglia, Caecilia Portz, Lina Gering, Marie Stieler, Flora Wilmer, Freda Wuttke und Laetitia Portz an den Start. Alle turnten in der Landesklasse und mussten eine Kürfolge von mindestens acht verschiedenen Übungen im Geradeturnen vor den Kampfrichtern zeigen.

Die Sinziger Rhönradturner bei der RLP-Meisterschaft 2019

Luca Corvaglia als jüngster unser Gruppe durfte sein Können als erster vor den Kampfrichter präsentieren. Er turnte seine Kür sehr ruhig, komplett alleine durch, verbesserte seine Punktzahl vom letzten Mal und wurde erster in der Altersklasse der 10-jährigen.

In einer Altersklasse höher, bei den 11/12-jährigen turnten wieder direkt fünf unserer Turnerinnen. Caecilia und Lina turnten beide ihre Kür fehlerfrei durch und schafften es überraschend mit der gleichen Punktzahl beide auf den ersten Platz. Beide konnten ihre Leistung und die Punkte vom Süwag-Cup nochmal verbessern. Marie fing mit Ihrer Übung sehr schön und gekonnt an. Am Ende unterlief ihr ein kleiner Fehler, welcher sie ein paar Punkte kostete. Sie belegte den 9. Platz. Für Flora und Freda, beide ein Jahrgang älter, war dies der erste Rhönradwettkampf. Nach anfänglicher Nervosität turnten beide eine tolle Übung, mussten sich aber beide kurz auf dem Boden abstützen, so dass sie ebenfalls ein paar Punkte verloren. Sie belegten die Plätze 10 und 12.

Die Älteste unserer Gruppe Laetitia musste bis zum Nachmittag warten, bis sie turnen durfte. Ihre Kür turnte sie sehr ruhig und sauber und wurde mit dem zweiten Platz Vizemeisterin.

Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften gibt es zusätzlich zum Einzelwettkampf auch eine Mannschaftswertung. Eine Mannschaft besteht aus drei bis fünf Turnerinnen und Turnern. In die Wertung kommen jeweils die besten drei der erturnten Wertungen. Geturnt wurde hier in der Altersspanne von 11-14 Jahre, was für unsere noch jüngeren eine Herausforderung darstellte. In dieser Altersklasse konnte der TV Sinzig eine Mannschaft mit Caecilia, Lina, Marie, Flora und Freda stellen. Sie belegten zusammen trotz der älteren und stärkeren Konkurrenz einen tollen 6. Platz.

Für alle Teilnehmer gab es wieder Medaillen und Urkunden. Alle Kinder präsentierten sich mit super Leistungen und einem tollen Teamgeist. Ein zufriedenes Trainerteam, dass sich über die Erfolge der Kids freute und mitgereiste, stolze Eltern, das ist eine tolle Bilanz nach einem langen Wettkampftag.

Zwei Pokale für die Sinziger Rhönradturner

Am Sonntag, den 17.03.2019 fand in Lahnstein der alljährliche Süwag-Energie Rhönrad-Cup statt. Ausrichter dieses großen Wettkampfes war der VfL Lahnstein. Für die Rhönradturner in Rheinland-Pfalz ist dies ist der erste Wettkampf des Jahres und somit der Start in die neue Wettkampf-Saison.

Früh morgens ging es mit 6 Turnerinnen und einem Turner vom Turnverein Sinzig los nach Lahnstein. Für 4 Kinder war dies der allererste Rhönrad-Wettkampf. Dem entsprechend war die Nervosität recht groß, aber alle waren begeistert und sehr motiviert. Es galt erste Erfahrung zu sammeln und die fleißig erlernten Übungen bestmöglich vor den Kampfrichtern in den neu angeschafften Turnanzügen zu zeigen. Insgesamt 110 Teilnehmer aus 9 Vereinen traten hier untereinander an. Geturnt wurde von der Anfängerklasse, der 7-12 Jährigen, und der Landesklasse 11 – 19+ Jahre bis hin zu der Bundesklasse im Alter von 12 – 19 Jahre und älter.

Gruppenfoto der Sinziger Rhönradturnerinnen und Rhönradturner

Für den TV Sinzig 08 gingen Marie Stieler, Lina Gering, Zoe Koll, Luca Corvaglia, Caecilia und Laetitia Portz an den Start. Jedes Kind musste hier eine dem Alter entsprechende Übungsfolge/Kür in der Disziplin Geradeturnen aus mindestens 8 verschiedenen Übungen alleine und möglichst ordentlich turnen.

Den Anfang machten an diesen Tag die jüngsten aus der Anfängerklasse. Luca Corvaglia war mit 10 Jahren der Jüngste Turner aus Sinzig und einzige Junge. Er turnte seine Übung sehr ruhig und konzentriert fast fehlerfrei alleine, ohne Hilfe der Trainerin und kam auf den 7. Platz.

In der Altersklasse der 11-Jährigen starteten gleich 5 Turnerinnen aus Sinzig von insgesamt 15 Teilnehmern. Für Lara Altunbas war es der dritte Wettkampf. Sie war besonders nervös, behielt am Ende aber doch die Nerven und zeigte den Kampfrichtern eine tolle, fehlerfreie Übung und wurde verdientermaßen mit dem ersten Platz und einem Pokal belohnt.

Caecilia Portz, Lina Gering und Marie Stieler waren auch recht nervös. Für Lina und Marie war dies der erste Wettkampf, für Caecilia erst der Zweite. Caecilia turnte ihre Kür bis auf einen Wackeler am Ende super durch. Lina zeigte ihre Kür sehr ruhig und gekonnt. Mit einem kleinen Anschub seitens der Trainerin schaffte es Lina ihre Kür weiter ruhig zu Ende zu turnen. Ebenfalls in dieser Altersklasse turnte Marie. Bis auf eine kleine Unsicherheit, bei einer für sie sonst sehr sicheren Übung, turnte sie Ihre Kür ebenfalls sehr sicher und schön ohne Eingreifen der Trainerin bis zum Ende durch. Die drei belegten die Plätze 6, 8 und 11. Auf den 13. Platz in der selben Altersklasse kam Zoe Koll. Nach nur einem halben Jahr in unserer Rhönradgruppe wollte sie bereits gerne an einem Wettkampf teilnehmen und konnte den Kampfrichter eine tolle Kür mit zwei kleinen Wackelern zeigen.

Die noch 14-jährige Laetitia Portz turnte in der Landesklasse 15-16 Jahre. Dabei zählt immer der Jahrgang der Turner. Auch Sie turnte Ihre Übung sehr ruhig mit einem kleinen Patzer durch und konnte sich dennoch den ersten Platz und einen Pokal sichern. Nachdem für alle Kinder der Wettkampf beendet war, hieß es warten bis zur Siegerehrung und den schon erfahreneren Teilnehmern der Bundesklasse zuzuschauen, die Ihre Leistungen in den Disziplinen Sprung und Spirale präsentierten. Begleitet wurden alle Kinder von Ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern, die sehr stolz und zufrieden mit den Leistungen waren. Mit Medaillen und Urkunden für jeden und zwei Pokale in der Tasche ging ein langer, erfolgreicher Wettkampftag zu Ende.

Betreut wurden die Kinder von Sabrina Sänger mit Unterstützung von Tobias Seiler, der zusätzlich für den Verein als Kampfrichter im Einsatz war. Beide waren ebenfalls sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen und freuen sich auf die nächsten Wettkämpfe. Bereits am 30.03.2019 finden in Plaidt die Rheinland-Pfalz Meisterschaften statt. Hier werden alle versuchen, sich nochmal zu verbessern und bis dahin das Training nutzen, um fleißig weiter zu üben.

2018

Gelungener Auftakt für die Rhönradturnerinnen des TV Sinzig

Der erste große Auftakt in die Rhönrad Saison 2018 begann mit dem 10. Süwag-Energie-Rhönradcup. Dieser fand am 03.03.2018 in Lahnstein statt. Der Ausrichter VfL Lahnstein konnte sich trotz schlechter Witterung über knapp 71 Turner und Turnerinnen aus insgesamt 9 Vereinen freuen, die hier in der Landes- und Bundesklasse Ihr Können unter Beweis stellen. Für den Turnverein Sinzig 08 e. V. gingen Laetitia Portz, Caecilia Portz sowie Lara Altunbas in der Landesklasse an den Start. Alle drei turnten damit Ihren ersten Rhönrad-Wettkampf und waren dementsprechend nervös.

Die erfolgreichen Rhönradturnerinnen des TV Sinzig

Für alle drei galt es eine gelernte Übungsfolge von 8 unterschiedlichen Übungen in der Disziplin Geradeturnen möglichst fehlerfrei und ohne Hilfe vor den Kampfrichtern zu turnen. Laetitia Portz, die erst seit drei Monaten Rhönrad turnt, konnte ihre Kür ohne große Fehler durchturnen und ihr gelang es so in der Altersklasse AK L 13/14 mit einer Punktzahl von 2,55 Pkt. einen hervorragenden 3. Platz zu erreichen.

Lara Altunbas, die seit knapp 6 Monaten dabei ist, turnte ihre Kür ebenfalls fehlerfrei und konnte in ihrer Altersklasse AK 10 mit einer Punktzahl von 4,35 Pkt. den 5. Platz belegen.

Direkt dahinter belegte Caecilia Portz, die trotz zwei kleiner Patzer in ihrer Kür eine tolle Punktzahl von 3,45 Pkt. erreichen konnte, den 6. Platz.

Nachdem für die Landesklasse der Wettkampf beendet war, konnten die Kinder den schon erfahreneren und älteren Turnerinnen in der Bundesklasse zuschauen, die Ihre Leistungen in den Disziplinen Sprung und Spirale präsentierten. Jedes Kind bekam bei der anschließenden Siegerehrung eine Medaille und eine Urkunde. Zu diesem Wettkampf begleitet wurden die drei Turnerinnen von ihren Trainern Sabrina Sänger, Elena Becker und Tobias Seiler. Trainer und Turnerinnen sind stolz über so einen gelungenen Auftakt und freuen sich auf noch einige weitere Wettkämpfe in diesem Jahr.

Der nächste Wettkampf – die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften – findet am 28.04.2018 in Wissen statt.

Ski

2019

Nordic-Walking-Abzeichen für Sportler des Turnvereins

Die Nordic-Walker der Abteilung Ski im Turnverein Sinzig haben erfolgreich das Nordic-Walkingabzeichen der Stufe 3 erreicht. Unter Leitung der Übungsleiterin Simone Klein, auf dem Foto hinter der Kamera, wurden zunächst die Muskeln aufgewärmt. Danach führte Reiner Strohe die Gruppe über den Mühlenberg bis nach Löhndorf und wieder zurück. Für den Erwerb des Nordic-Walkingabzeichens der Stufe 3 müssen die Sportler 120 Minuten ohne Pause walken, das Tempo ist beliebig. Damit war auch klar, dass unterwegs keine Einkehrmöglichkeit genutzt werden durfte.

Die Nordic-Walker im Turnverein Sinzig freuen sich auf den Start zur Abnahme des NW-Abzeichens der Stufe 3.

Nicht ohne Stolz waren alle Teilnehmer, als sie nach 120 Minuten den Erwerb des Abzeichens feiern konnten. Nach dieser Anstrengung erfolgten zum Schluss noch Dehnübungen zur Lockerung der Muskulatur sowie der gemütliche Ausklang.

Das regelmäßige Training ist erforderlich, um auch alle positiven Aspekte des Nordic Walking genießen zu können. Ganz nebenbei wird die eigene Fitness gesteigert und auch die Geselligkeit und der Aspekt des gemeinsamen Sporttreibens kommen nicht zu kurz.

Tolles Saisonfinale des TV Sinzig in Livigno

Zum Abschluss der Wintersportsaison 2018/2019 fuhren 7 Sportler der Skiabteilung im Turnverein Sinzig zum Trainingslager nach Livigno (Lombardei). In Livigno beginnt der Wintersport auf 1.816 m ü. d. M. und das gebuchte Hotel lag 50 m neben der Gondel Carosello 3000. Da gab es praktisch keine Einschränkungen mehr für ein optimales Ski- und Snowboard-Vergnügen.

Auf 3.000m boten sich den Sportlern hervorragende Ausblicke.

Die Fahrt durch Österreich, Italien und die Schweiz war geprägt durch die traumhafte Kulisse der Alpen. Enge Täler, spannende Passstraßen und interessante Tunnel wechselten sich ständig ab. Auch der Verkehr war sehr übersichtlich, so dass die Teilnehmer inklusive aller Pausen nach 10 Stunden bereits den Tunnel „Munt La Schera“ passierten und den Lago di Livigno sowie die Stadt erblickten.

Das Hotel war schnell bezogen und so erkundeten die Sportler die Stadt und das zollfreie Warenangebot bei blauem Himmel, Sonnenschein und einen 360-Grad-Blick auf schneebedeckte Pisten.

Am ersten Skitag erkundeten die Sportler die beiden Skigebiete. Vom Hotel aus ging es direkt in die Gondel und der Vormittag gehörte den Pisten des Skigebietes Carosello 3000. Am Nachmittag wechselte die Gruppe mit dem Ski-Shuttle in das Skigebiet Mottolino auf der Ostseite von Livigno. Beide Skigebiete haben ihre höchsten Bergstationen bei knapp 3.000 m ü. d. M.; dementsprechend kalt war es, obwohl den ganzen Tag die Sonne schien. Auch der Schnee auf der Piste war bis zum späten Nachmittag in einem hervorragenden Zustand. Lediglich die letzten Meter der Talabfahrten waren sehr schwer zu fahren.

Die Sportler des TV Sinzig im Skigebiet Carosello 3000.

Nach den Osterfeiertagen hatten die Sportler, sechs Skifahrer und ein Snowboarder, die Pisten fast für sich alleine. Auf den 115 Pistenkilometern zuzüglich der Freeride-Areas waren nur noch sehr wenige Skifahrer und Snowboarder unterwegs. Das bedeutete grenzenloses Fahrvergnügen und keine Wartezeiten an den Liften und Gondeln. Die Skitage endeten entweder auf der Sonnenterasse des Hotels oder direkt an der Talstation der Gondel in der Après-Ski-Bar „Stalet“. Aufgrund der Größe der Fläche der Bar-Areals, Sonnenterasse und Innenraum, konnte man nur erahnen, was hier los ist, wenn Livigno und die Pisten richtig voll sind und alle mit einem Einkehrschwung zum Après-Ski kommen.

Ein Teil der Gruppe ist schon beim Après-Ski im Stalet.

Am „Tag der Befreiung“, der italienische National-Feiertag, fuhren die Lifte bereits eine Stunde früher auf den Berg und brachten Skirennläufer und Slalom-Equipment auf den Berg. Auf den Hängen des Federia-Tales wurden Slalom- und Riesenslalom-Strecken für die örtlichen Skivereine gesteckt. Leider beendete der aufkommende Wind die Rennen schneller als geplant. Viele Skirennläufer fuhren ohne Meisterschaftsteilnahme wieder ins Tal. Die Sportler des TV Sinzig wechselten in das Skigebiet Mottolino, das im Windschatten lag und noch ein paar schöne Abfahrten zuließ.

Die Abende verbrachten die Sportler in der Sauna, im Schwimmbad und beim Abendessen. Danach ging es in die Bar mit dem schönen Namen „Living-Room“. In einem sehr gemütlichen Ambiente vergnügten sich die Sportler mit den Kartenspielen Rage und Doppelkopf.

Jede Menge Pulverschnee im März

Bereits zum sechsten Mal nahmen Wintersportler des Turnverein Sinzig am Trainingslager im Allgäuer Höhenort Balderschwang teil. Übernachtet wurde in der Neustadter Hütte, direkt am Ortsrand. Der Riedbergerhornlift und der Schwarzenberglift konnten bequem mit Ski und Snowboard erreicht werden. Letzterer ist mit 1.600 m der wohl längste Schlepplift Deutschlands. Balderschwang zählt zu den schneesichersten Regionen Deutschlands und lässt keine Wintersportwünsche offen. Selbst im März präsentierten sich die Pisten bestens präpariert und mit viel Pulverschnee ausgestattet.

Die Teilnehmer des Trainingslagers am Gipfelkreuz des Gelbhansekopfes, 1440m

Ziel des von Jörg Schmerer organisierten Trainingslagers war es, das eigene Fahrkönnen weiter zu verbessern. Von den 14 Teilnehmern unterschiedlichster Leistungsklassen kamen 2 Snowboarder, 4 Skifahrer und 2 Skilangläufer aus Sinzig. Durch Trainingseinheiten in Kleingruppen standen das eigene Fahrkönnen und die Beurteilungsfähigkeit des Fahrkönnens anderer Sportler im Fokus der Ausbildung. Die vier ausgebildeten Skilehrer und Übungsleiter unterstützten diese Trainingseinheiten.

Das kleine, aber feine Skigebiet bot hervorragende Bedingungen für die Skiausbildung. Steile Hänge, Tiefschneeabfahrten und flache Teilstücke wechselten sich in rascher Folge ab. Auf der Hauptpiste konnten die verschiedensten Fahrstile und persönlichen Noten der Fahrtechnik optimal beobachtet werden. Am Sonntag waren noch viele Tagesgäste auf der Piste. Ab Montag gab es praktisch keine Wartezeiten mehr an den Liften.

Quer durch das Balderschwanger Tal erstreckte sich für die Langläufer die Loipe für das Training im klassischen Stil und für das Skating. Das Höhenprofil forderte von den Sportlern einiges ab. An der Schelpenalp trafen die Skifahrer, Snowboarder und Skilangläufer zu einem zünftigen Einkehrschwung aufeinander.

Tagsüber verpflegten sich die Skifahrer und Snowboarder in einer der zahlreichen Hütten. Am späten Nachmittag gab es auf unserer Hütte Obst, Schmalzbrote sowie Brote mit Kräuterkäse. Am Abend wurde in der Neustadter Hütte gemeinsam das Abendessen zubereitet. Schnell stellte sich heraus, wer die besten Köche sind und wer seine beste Kompetenz beim Abspülen oder Abtrocknen hat. Jeder packte mit an. Die Abende klangen beim Würfeln oder Kartenspiel aus.

TV-Skijugend in Sölden

Im Februar 2019 fuhr die Skijugend der Skiabteilung im Turnverein Sinzig zum Trainingslager nach Sölden ins Ötztal. Zwischen 1.368 m ü. A. und 3.250 m ü. A. lagen fast 150 km Pisten vor den Skifahrern und Snowboardern. Einige Teilnehmer erinnerten sich auch an Wanderungen in dem Gebiet, denn hier führt auch der legendäre E5 (Alpenüberquerung) durch.

Zumindest die meisten Sportler des Turnverein Sinzig waren schon von Weiterm an ihren orangefarbenen Trikots zu erkennen.

20 wintersportbegeisterte Sportler des Turnverein Sinzig trafen sich im Chalet Prantl, einem Selbstversorgerhaus 400m neben der Giggijochbahn. Einige Sportler nutzten das Angebot, mit der ab Sonntag gültigen Karte auch schon am Samstag ab 15:00 Uhr die Pisten zu testen.

Am Samstagabend wurden dann die in den verschiedenen Autos mitgebrachten Lebensmittel verstaut und ganz nebenbei köchelte der Eintopf. Schnell waren die Tische gedeckt, denn wegen der langen Anfahrt von Sinzig knurrten schon einige Mägen. Nach dem Essen und dem Befüllen der Geschirrspülmaschine gab es einiges Organisatorisches zu klären bevor die mitgebrachten Spiele ausprobiert wurden.

Am Sonntag, wie auch an allen weiteren Tagen außer Freitag, lachte schon die Sonne in den Frühstücksraum. Um 09:00 Uhr waren dann auch die letzten Sportler im Sportdress und mit Ski und Snowboard in der Hand auf dem Weg zur Giggijochbahn. Ich verschiedenen Leistungsklassen formierten sich 5 Gruppen, die bei optimalen Pistenverhältnissen und Sonnenschein dem Skisport frönten.

Hier gibt es den Film zum Formationsfahren (11 MB).

Die beiden jüngsten Teilnehmer verbesserten 5 Tage in der Skischule ihr Können. Andere Sportler genossen das Carven auf den breiten Pisten oder setzten sich zum Ziel möglichst viele Pistenkilometer am Tagesende geschafft zu haben. Dementsprechend unterschiedlich groß waren die Gruppen, die sich auf den vielen kleinen Hütten zum Mittagessen trafen.

Bei den Fahrten vom Giggijoch über den Rettenbach-Gletscher und den Tiefenbach-Gletscher zum Gaislachkogel wurde ständig die 3.000-m-Höhenlinie überquert. Von den Gipfeln boten sich herrliche Ausblicke, teilweise führten gläserne Stege über die Felswände hinaus und ragten in die Luft.

Ein kurzer Einkehrschwung auf dem Gaislachkogel.

Mit 98 Pistenkilometern stellte eine Gruppe den Wochenrekord des TV Sinzig auf. Zum Glück wurde keine Liste geführt, wer den meisten Kaiserschmarrn gegessen hat. Denn diesen gab es nur auf den Hütten und nicht in unserem Chalet. Nach dem Sport trafen sich die Teilnehmer zum Après-Ski in einer Bar oder auch direkt in unserem Haus.

Eine Fahrt in der Gondel macht Spaß und bietet genügend Zeit etwas zu essen und zu trinken.

Für das Abendessen stellte sich bald heraus, wer das beste Händchen hatte. Aber auch beim Tisch decken, abräumen und spülen war Kompetenz gefragt. So war das Kochen allgemein eine große Gemeinschaftsaufgabe mit viel Spaß in der Küche.

Greta auf Goldmedaillenkurs
Janno nach dem dritten Tor mit Blick zu seinen Fans

Am Freitag, dem einzigen nicht sehr sonnigen Tag fand zum Abschluss der Skischule das große Slalom-Rennen statt. Die Fans des Turnvereins feuerten am Vormittag die beiden Rennläufer lautstark an. Und es muss genützt haben. Greta und Janno waren in ihren Leistungsklassen so stark, dass sie eine Goldmedaille und eine Silbermedaille für die Rennleistung erhielten. Zur Siegerehrung kam dann auch endgültig die Sonne wieder zum Vorschein.

Stolz präsentieren die beiden Sportler ihre Medaillen.

Mit der letzten Talabfahrt der Woche, bei der unsere Goldmedaillengewinnerin bravourös auch den „schwarzen“ Teil der Piste bezwungen hat, endete dieses wunderbare Trainingslager in einem der schönsten Skigebiete Tirols.

2018

TV-Skijugend auf dem Neusser Gletscher

Zum Start in die Herbstferien, am Montag, 01. Oktober 2018 fuhren 33 Sportler der Skiabteilung im Turnverein Sinzig in die Skihalle nach Neuss. Die Kinder, Jugendliche und erwachsenen Ski- und Snowboardschüler nutzten das Angebot, um sich auf die Wintersportsaison 2018/2019 vorzubereiten.

Nachdem alle Sportler ihre Skipässe und Leihausrüstung erhalten hatten ging es sofort auf die Piste. Die erfahrenen Sportler fuhren sofort auf die „Könnerpiste“. Alle Anfänger trafen sich auf dem Übungshang. Dort warteten bereits Skilehrer Jörg Schmerer und Snowboard-Übungsleiter Roland Janik.

Mit einfachen Übungen wurden die Anfänger an die Ski und an den Schnee herangeführt. Im Schnee gleiten und wieder bremsen (im Unterrichtsalltag „Pizza – Pommes“ genannt) sieht einfach aus, wenn der Skilehrer es vorführt. Die Übungen hierzu stellten zumindest am Anfang einige Skifahrer vor Probleme, aber die Sicherheit kam mit jeder Abfahrt. Bei den Übungen war den Skisportlern der Spaß an der Bewegung sichtlich anzumerken. Sie waren kaum zu bremsen wenn es darum ging Pylone zu umfahren, richtig zu bremsen und einen schönen Bogen zu fahren.

Für die Snowboard-Anfänger stand zunächst einmal Theorie auf dem Programm. Die Beschreibung des Snowboards sowie der richtige Umgang mit dem Snowboard sind genauso wichtig, wie das Carven durch den Pulverschnee. Mit einfachen Fahr- und Gleitübungen begannen die Snowboarder ihr Training. Die Sportler hatten viel Spaß dabei. Bei den ersten Übungen im Hang waren alle überrascht, wie einfach es ist, mit nur einem Brett den Hang abzugleiten, Kurven zu fahren und schließlich zu bremsen.

Nach dem Fototermin um 12:00 Uhr ging es zum Mittagessen ins Jausenstadl. Dort stärkten sich die Sportler bei Pommes, Spaghetti, Schnitzel oder einem deftigen Germknödel.

Die Sportler des Turnverein Sinzig beim Trainingslager auf den Neusser Gletscher

Nach der Mittagspause verlegte Jörg Schmerer seinen Unterricht auf die sogenannte „Könnerpiste“. Mit bis zu 28% Gefälle war das für einige schon eine Herausforderung. Die kleinsten Skifahrer hatten sich allerdings schon selbst organisiert und fuhren in eigenen Kleingruppen, zunächst nur bis zur halben Höhe, später jedoch bis zum „Gipfel“. Mit dem Höhenunterschied von 110m und der Gesamtlänge von 300m bietet die Skihalle ein optimales Skigebiet, um Skifahren zu erlernen und zu verfeinern aber genauso um Spaß zu haben.

Auch die Snowboarder wechselten auf die Könnerpiste. Allerdings wurde zunächst das richtige Fahren mit einem Schlepplift gelernt. Es ist gar nicht so einfach, quer zur Zugrichtung des Lifts zu stehen, aber alle Snowboarder meisterten „das erste Mal“ mit Bravour. Hier auf der Könnerpiste lernten die Snowboarder das Gefühl kennen, öfter im Schnee zu liegen als Skifahrer. Aber mit jeder Abfahrt stellte sich mehr Sicherheit ein, wechselweise auf der Frontside und der Backside zu fahren. Die aufgestellten Pylonen boten hierbei eine hervorragende Orientierung.

Nach dem Abendessen wurde frei trainiert. Inzwischen hatten alle Skifahrer und Snowboarder ihre Gruppe gefunden, mit der sie gerne fahren. Hin und wieder sorgte einer der Trainer für technische Korrekturen, die bei den folgenden Abfahrten umgesetzt wurden. Auch ohne den sonst aufgebauten Funpark kam der Spaß nicht zu kurz. Formationsfahren, Schussfahren und Figurenfahren sorgten für die willkommene Abwechslung. Zwischendurch nutzten vor allem die jüngeren Sportler das Angebot auf den beiden Rodelpisten.

Um 22:00 Uhr endete der Skitag der Skijugend im Turnverein Sinzig. Ein Tag, von dem die Kinder und Jugendlichen bereits auf der Rückfahrt nach Sinzig geträumt haben. Für viele Sportler war dies erst der Anfang der Skisaison. Sie fahren mit dem Turnverein zum Ski- und Snowboardfahren nach Balderschwang, Sölden und Livigno.

Die Skiabteilung des TV Sinzig mit einem starken Team beim Murrelauf

Mit 18 Startern war die Skiabteilung des TV Sinzig beim 42. Westumer Murrelauf vertreten.

Die Sportler der Ski-Abteilung des Turnverein Sinzig vor den Starts zu den jeweiligen Läufen.

Eine junge Sportlerin ging gleich zweimal an den Start. Zunächst absolvierte Sarah die 700m-Strecke, das war die große Runde um das neue Kunstrasen-Stadion in Westum. Nach dieser starken Leistung fiel für Sarah um kurz vor 10 Uhr der Startschuss für die 5km-Walking-Strecke.

Neun Nordic-Walker nahmen mit dem Startschuss kurz vor 10 Uhr die Nordic-Walking-Strecke in Angriff. Der Start erfolgte auf dem neuen Kunstrasenplatz. Aus dem Stadion heraus ging es zunächst flach die Anbrück entlang bevor der Anstieg auf den Mühlenberg kam. Aber einmal auf der Höhe angekommen wurde jedem Walker schnell klar, warum der Westumer Murrelauf zu den schönsten Landschaftsläufen gehört und alle Läufer gerne in den folgenden Jahren wieder kommen.

Acht Sportler starteten in den Laufdisziplinen 10km und Halbmarathon. Für die Halbmarathonies führte der Weg zunächst an den Rhein und danach an der Ahr entlang bis nach Ehlingen. Ab Kilometer 11 ging es bergauf. Vorbei an den Weinbergen, dem Winzerhäuschen bis hinauf zum Spielplatz auf dem Mühlenberg.

Die 5 Halbmarathonies kommen ins Ziel.

Bei allem Ehrgeiz standen für alle Sportler der Spaß und die Freude am Laufen im Vordergrund. Der Weg ist das Ziel und vor allem die Maßgabe gesund anzukommen.

TV-Skijugend auf Bobby-Tour

In den Osterferien 2018 fuhr die Skijugend der Skiabteilung im Turnverein Sinzig zum Trainingslager nach Obertauern ins Salzburger Land. Die Schneesicherheit in Obertauern ist legendär und vor allem auf die besondere Lage zurückzuführen. Der Schnee ist dort Zuhause und er ist offensichtlich gerne und viel Zuhause.

10 wintersportbegeisterte Mitglieder des Turnverein Sinzig trafen sich im Tauernhof in Obertauern. Dieses Jugendhotel bietet mehr als Übernachtung und Essen. Mit Sauna, Kino, Sporthalle und Freizeiträumen waren die Abende sehr kurzweilig. Ob „Pferdefilme“ fürs Herz oder eine Runde Tischfußball, für jeden war etwas dabei. Mit traditionellen Kartenspielen wie UNO oder dem neueren Kartenspiel 6nimmt gingen die Abende kurzweilig vorbei. Im Mittelpunkt des Trainingslagers standen allerdings das Skifahren und das Snowboarden.

Einige Skisportler nahmen sich zur Auffrischung ihrer Kenntnisse einen Skilehrer und die beiden jüngsten Teilnehmer waren 5 Tage in der Skischule. Zum Abschluss der Skischule fand natürlich ein Rennen statt, bei dem beide Kinder vordere Ränge belegten.

Lockte am ersten Tag noch die Sonne alle Ski- und Snowboardfahrer auf die Pisten war es in den darauffolgenden Tagen der reichlich gefallene Neuschnee. Bei täglich mindestens 10 cm Pulverschneezuwachs hielt es keinen Wintersportler im Hotel. Bereits vor 09:00 Uhr fuhren die ersten Skifahrer und Snowboarder vom Tauernhof ab an die Talstation der Kehrkopfbahn.

Die Kehrkopfbahn war unser täglicher Startpunkt für die Tauernrunde. Mit Ausnahme der gesperrten Gamsleitenspitz befuhren die Wintersportler alle höchsten Punkte des Skigebietes. Auf dem Weg durch das Skigebiet ließ die Gruppe nur selten Slalompisten, Geschwindigkeitsmessstrecken und Kurvenbahnen aus. Auch die in großer Zahl vorhandenen Funparks und Freeride-Pisten steigerten den Spaß am Skifahren und Snowboarden.

Auf dem Gipfel der Monte-Flu-Bahn trafen sich die Sportler für die letzte Abfahrt des Tages zurück zum Tauernhof.

Dass „knapp“ manchmal auch zu spät ist haben die Sportler zum Glück nur einmal feststellen müssen. Um 16:31 Uhr hatte der letzte Zubringerlift zum Tauernhof bereits Feierabend und die Sportler machten sich über eine sehr flache Piste auf den Heimweg.

Bereits 1965 waren die Beatles in Obertauern, um hier für „Help!“ die Schneeszenen zu drehen. Von den Beatles konnte keiner wirklich Skifahren, aber bei den Dreharbeiten sollen sie sehr lustig gewesen sein. Am meisten Spaß hatten sie beim Schuss fahren. Ein Beatles-Denkmal mitten auf der Skipiste und eine Kopie des Flügels für das Fotoshooting für den Song „Ticket To Ride“ erinnern an diese Zeit. Spaß beim Schussfahren, Wedeln und Freeriden hatten die Teilnehmer des Trainingslagers auch.

Am Donnerstag fanden die beiden Skirennen unserer jüngsten Teilnehmer an. Selbstverständlich war die gesamte Gruppe zum Anfeuern an der Piste. Und am Nachmittag gab es viel Applaus bei der Siegerehrung. Für alle Sieger gab es eine Medaille und eine Urkunde mit Platzierung und Zeit. Der zufällig anwesende Osterhase verteilte dann auch noch Ostereier.

Greta und Janno zeigen Stolz ihre Medaille, ihre Urkunde und ihr Osterei.

Am letzten Skitag stand die Bobby-Runde auf dem Programm und die Skischüler konnten zeigen, was sie gelernt hatten. Die Bobby-Runde ist eine auf jüngere Sportler zugeschnittene Tauernrunde, die alle Höhepunkte des Skigebietes beinhaltet.

Zur Mittagszeit stärkten sich die Sportler zur Halbzeit der Bobby-Runde auf der Terrasse des Schaidbergstüberls.

Alle Funparks liegen an dieser Route. Die Geisterbahn und den Märchenwald durchquerten die Sportler gleich mehrfach und auch die Kurvenbahn zog alle in den Bann. Pünktlich, 2 Minuten vor Feierabend standen alle Skifahrer und Snowboarder an der Monte-Flu-Bahn um die letzte Bergfahrt des Trainingslagers des Turnverein Sinzig zu absolvieren.

Ein kurzer Fotostop vor der Einfahrt in die Geisterbahn.

Am Almschlössel gab es für alle noch etwas Warmes zum Trinken bevor mit der Abfahrt zum Tauernhof der letzte Skitag und damit der sportliche Teil des Trainingslagers zu Ende gingen.

Wintersport am Wilder Kaiser

Zu einer Familientour trafen sich 10 Schneesportbegeisterte, darunter auch Sportler der Abteilung Ski im Turnverein Sinzig, im abwechslungsreichen Skigebiet des Wilden Kaisers. Die SkiWelt ist eines der größten und modernsten Skigebiete weltweit. Blaue, rote und schwarze Pisten in Westendorf, Ellmau, Scheffau, Söll, Hopfgarten und Brixen wurden in sportlichem Tempo bezwungen. Die längste Piste mit 1.010 Höhenmeter und 3.410 m Länge war die Abfahrt von der Choralpe nach Brixen im Thale. Aufgrund der konditionellen Vorbereitung, unter anderem im Rahmen der Skigymnastik des Turnvereins, bewältigten die Fortgeschrittenen die Strecke in einem Zug.

 

Die Skisportler genießen den Blick von der Hohen Salve mit Wildem Kaiser im Hintergrund bevor es die schwarze 2c hinab geht.

Einige Skifahrer und Snowboarder haben sich auch den Herausforderungen der Skiroute gestellt. Die Jugendlichen haben sich im Funpark an der Gampenkogelbahn ausgetobt. Bei unterschiedlichen Wetter- und Pistenbedingungen konnten alle ihr Können unter Beweis stellen und verbessern. Die Gruppe hat es sich auch nicht nehmen lassen zum Gipfelkreuz des Fleiding (1.892m) aufzusteigen, um den Ausblick über die Kitzbühler Alpen zu genießen. Der schönste Aussichtsberg Tirols ist die Hohe Salve (1.829m). Die Aussicht auf über 70 verschneite Dreitausender begeistert ebenso wie die höchst gelegene Wallfahrtskirche Tirols. Hier war der Schnee besonders herrlich und die Abfahrten ein Traum.

Die Gruppe genießt den Blick vom Gipfelkreuz des Fleiding (1.892m) über die Kitzbüheler Alpen.

Täglich wurden beim gemeinsamen Abendessen die gefahrenen Pistenkilometer verglichen. Tagesrekord waren 12.463 Höhenmeter und 62 Pistenkilometer. Bei der Abschlussbesprechung am Talkaser am Karfreitag, bei herrlichem Sonnenschein im Liegestuhl, war man sich einig: „Eine herausfordernde, anstrengende, herrliche Woche, das war gut und alle hatten viel Spaß!“

Die Abschlussbesprechung nach einer herausfordernden, anstrengenden und herrlichen Skitour zum wilden Kaiser.

Fit im Karneval

Unter diesem Motto walkten die Teilnehmer des Nordic-Walking-Treffs des Turnverein Sinzig am Weiberdonnerstag im Kostüm. Aufwärmen, Bewegen und gemeinsam Trainieren sind die Kernelemente, die Übungsleiterin Simone regelmäßig donnerstags und nach Ostern auch wieder mittwochs vermittelt. Die Sportler nehmen dies gerne an.

Die Nordic-Waling-Gruppe, die sich am Donnerstag bei Minusgraden und im Kostüm trafen.

Das Wetter passte hervorragend in die Jahreszeit. Es lag noch Schnee, es war knackig kalt und die Sonne begleitete die Gruppe. Ob die Squaw ein Feuer entzündete oder die Fee einen Ofen herbeizauberte wird nicht verraten. Sicher ist nur, dass es allen beim Walken warm wurde.

Auch im Kostüm achtet Übungsleiterin Simone Klein auf das richtige Gehen mit den Nordic-Walking-Stöcken. Dazu gehören unter anderem der Stockeinsatz, die Körperhaltung, die Koordination und vieles mehr. Nur wer von Anfang an richtig trainiert, kann die vielen positiven Aspekte des Nordic Walking genießen. Ganz nebenbei wird die eigene Fitness gesteigert und auch die Geselligkeit und der Aspekt des gemeinsamen Sporttreibens kommen nicht zu kurz.

Wintersport in „Bayerisch Sibirien“

Bereits zum fünften Mal nahmen Skifahrer und Snowboarder des Turnverein Sinzig Ende Januar am Trainingslager im Allgäuer Höhenort Balderschwang teil. Die Neustadter Hütte liegt am Ortsrand in direkten Nachbarschaft zu den Riedbergerhornliften sowie zum Schwarzenberglift. Letzterer ist mit 1.600 m der wohl längste Schlepplift Deutschlands. Balderschwang zählt zu den schneesichersten Regionen und lässt keine Wintersportwünsche offen. Allerdings ist Balderschwang auch der Ort mit der höchsten Niederschlagsmenge in Deutschland.

Die Wintersportler des Turnverein Sinzig am Gipfelkreuz des Gelbhansekopfes, 1440 m.

Ziel des von Jörg Schmerer organisierten Trainingslagers war es, das eigene Fahrkönnen weiter zu verbessern. Von den 20 Teilnehmern unterschiedlichster Leistungsklassen kamen 3 Snowboarder und 4 Skifahrer aus Sinzig. Durch Trainingseinheiten in Kleingruppen standen das eigene Fahrkönnen und die Beurteilungsfähigkeit des Fahrkönnens anderer Sportler im Fokus der Ausbildung. Die vier ausgebildeten Skilehrer und Übungsleiter unterstützten diese Trainingseinheiten.

Die Teilnehmer am Trainingslager in Balderschwang.

Das kleine, aber feine Skigebiet bot mit 150 cm Schneehöhe hervorragende Bedingungen für die Skiausbildung. Steile Hänge, Tiefschneeabfahrten und flache Teilstücke wechselten sich in rascher Folge ab. Auf der Hauptpiste konnten die verschiedensten Fahrstile und persönlichen Noten der Fahrtechnik optimal beobachtet werden. Am Sonntag waren noch viele Tagesgäste auf der Piste. Ab Montag gab es praktisch keine Wartezeiten mehr an den Liften.

Nach dem verregneten Montag gab es ab Dienstag wieder hervorragendes Wintersportwetter mit blauem Himmel und Sonnenschein. Die Pisten waren optimal präpariert und boten ausgezeichnete Trainingsmöglichkeiten. Die Ausrichtung der Pisten erlaubte es den Sportlern, immer auf sonnenbeschienenen Hängen zu fahren.

Tagsüber verpflegten sich die Skifahrer und Snowboarder in einer der zahlreichen Hütten. Am späten Nachmittag gab es auf unserer Hütte Obst, Schmalzbrote, Brote mit Kräuterkäse oder Apfelkuchen sowie Kaffee. Am Abend wurde in der Neustadter Hütte gemeinsam das Abendessen zubereitet. Schnell stellte sich heraus, wer der beste Koch ist und wer seine beste Kompetenz beim Abspülen oder Abtrocknen hat. Jeder packte mit an. Die Abende klangen beim Würfeln oder Kartenspiel aus. Selbstverständlich feierte die Gruppe mit einem kräftigen „Happy Birthday“ in den Geburtstag eines Teilnehmers hinein.

Skifahren am Gipfel beginnen

Die Skiabteilung des TV Sinzig war über Silvester mitten im Wagrainer Skigebiet. Statt in der Früh im Tal am Lift anzustehen starteten die 5 Wintersportler direkt aus dem Skikeller des Wagrainer Hauses in 1.750 m Höhe auf die Skipiste und carvten über die frisch präparierten Pisten und durch die noch unberührten Neuschneefelder.

Die Wintersportler des TV Sinzig genießen auch die schöne Aussicht

Von Flachau über Wagrain und Alpendorf wurde so ziemlich jede Abfahrt und jeder Lift getestet.

3 Wintersportler in Alpendorf beim Gruppenfoto mit Gspensti und Spuki.

Besonders schöne Abfahrten wurden auch mehrfach genutzt. Ein besonderes Erlebnis waren die drei schwarzen Abfahren Schlangengrube, Habergeiss-Ritt und Hexenschuss. Die Schlangengrube ist eine 1.775 m lange herrliche Abfahrt mit bis zu 60 % Neigung. Bei Neuschnee ist diese Piste eine Tiefschneeabfahrt.

Der Start der schwarzen Abfahrt Habergeiss-Ritt.

Zu den beliebtesten Zielen gehörten in diesem Jahr die Hermann-Maier-FIS-Weltcup-Strecke in Flachau, die zum Teil schon für den FIS-Weltcup Nachtslalom der Damen präpariert wurde sowie die Talabfahrten nach Moadörfl und Buchau.

Selbstverständlich wurde mit dem letzten Lift um 16:00 Uhr der „Top of SNOW SPACE“ erreicht um auf den 2.014 m hohen Saukarkopf zu gehen. Von den Gipfeln boten sich den Sportlern überwältigende Blicke über fast das gesamte Skigebiet einschließlich Flachauwinkel und Zauchensee. Bei der Abfahrt zurück in die Unterkunft, dem Wagrainer Haus, waren die Wintersportler dann ganz alleine auf der Piste.

Auf dem 2.014 m hohen Saukarkopf gab es nicht nur den besten Blick auf die Bergwelt sondern auch die schönsten Sonnenuntergangsfotos.

Die Abende verbrachte die Gruppe mit abwechslungsreichen Spielen und den Planungen für den nächsten Tag. Auch die Pflege der Ausrüstung gehörte zu den abendlichen Tätigkeiten. Die elektronischen Möglichkeiten der Streckenmessung wurden genutzt, um die täglich zurückgelegten Pistenkilometer und Höhenmeter zu vergleichen. Mit fast täglich 50 Pistenkilometern und 10.000 Höhenmetern kamen alle Wintersportler voll auf ihre Kosten.

Am Samstag mussten zuerst die Koffer gepackt und verladen werden. Während die Koffer mit der Gondel bereits talwärts fuhren frühstückten die Wintersportler in aller Ruhe. Danach ging es ein letztes Mal über die Flying-Mozart-Piste hinab ins Tal und anschließend wieder nachhause.

2017

TV-Skijugend auf dem Neusser Gletscher

Die Teilnehmer an der Fahrt auf den Neusser Gletscher.

Am Freitag, 13. Oktober 2017 fuhren 42 Sportler der Skiabteilung im Turnverein Sinzig in die Skihalle nach Neuss. 33 Kinder, Jugendliche und erwachsene Skischüler mit ihren 9 Betreuern nutzten das Angebot, um sich auf die Wintersportsaison 2017/2018 vorzubereiten.

Die Wintersportler holen ihre Ausrüstung ab

Auf den Monitoren der Verleihschalter der Skihalle wurden die Sportler des TV Sinzig mit dem TV-Logo herzlich willkommen geheißen. Jeder, der seine Ausrüstung erhalten hatte ging sofort auf die Piste. Dort wartete bereits Skilehrer Jörg Schmerer.

Mit einfachen Übungen wurden die Anfänger an die Ski und an den Schnee herangeführt. Im Schnee gleiten und wieder bremsen (im Unterrichtsalltag „Pizza – Pommes“ genannt) sieht einfach aus, wenn der Skilehrer es vorführt. Die Übungen hierzu stellten zumindest am Anfang einige Skifahrer vor Probleme, aber die Sicherheit kam mit jeder Abfahrt. Bei den Übungen war den Skisportlern der Spaß an der Bewegung sichtlich anzumerken. Sie waren kaum zu bremsen wenn es darum ging Pylone zu umfahren, richtig zu bremsen und einen schönen Bogen zu fahren. Um 13:00 Uhr waren alle Übungsteilnehmer froh über das, was sie bisher gelernt hatten und genossen das Mittagessen im Jausenstadl.

Die Skifahrer beim Training.

Nach der Mittagspause verlegte Jörg Schmerer seinen Unterricht auf die sogenannte „Könnerpiste“. Mit bis zu 28% Gefälle war das für einige schon eine Herausforderung. Die kleinsten Skifahrer hatten sich allerdings schon selbst organisiert und fuhren in eigenen Kleingruppen, zunächst nur bis zur halben Höhe, später jedoch bis zum „Gipfel“. Mit dem Höhenunterschied von 110m und der Gesamtlänge von 300m bietet die Skihalle ein optimales Skigebiet, um Skifahren zu erlernen und zu verfeinern aber genauso um Spaß zu haben.

Mit 5 Snowboard-Anfängern startete Übungsleiter Roland Janik um 14:00 Uhr auf der Anfängerpiste. Zunächst standen Gewöhnungsübungen auf dem Programm, die bei den Sportlern viel Spaß und gute Laune erzeugten. Bei den ersten Übungen im Hang waren alle überrascht, wie einfach es ist, mit nur einem Brett, ohne umzufallen den Hang abzugleiten, Kurven zu fahren und schließlich zu bremsen.

So wechselten die Snowboarder schnell auf die Könnerpiste. Allerdings wurde zunächst das richtige Fahren mit einem Schlepplift gelernt. Es ist gar nicht so einfach, quer zur Zugrichtung des Lifts zu stehen, aber alle Snowboarder meisterten „das erste Mal“ mit Bravour. Hier auf der Könnerpiste lernten die Snowboarder das Gefühl kennen, öfter im Schnee zu liegen als Skifahrer. Aber mit jeder Abfahrt stellte sich mehr Sicherheit ein, wechselweise auf der Frontside und der Backside zu fahren.

Die Snowboarder des TV Sinzig.

Nach dem Abendessen wurde frei trainiert. Inzwischen hatten alle Skifahrer und Snowboarder ihre Gruppe gefunden, mit der sie gerne fahren. Hin und wieder sorgte einer der Trainer für technische Korrekturen, die bei den folgenden Abfahrten umgesetzt wurden. Aber auch der Spaß beim Formationsfahren, beim Fahren auf Kicker, Box und Rails sowie beim Schussfahren kam nicht zu kurz.

Um 22:30 Uhr endete mit dem Hochklappen der Sitze des Sessellifts und dem „Auspacken“ des Pistenbullys der Skitag der Skijugend im Turnverein Sinzig. Ein Tag, von dem die Kinder und Jugendlichen bereits auf der Rückfahrt nach Sinzig geträumt haben.

Die Skiabteilung mit einem starken Team beim Murrelauf

Mit 17 Startern war die Skiabteilung des Turnverein Sinzig 08 e.V. beim 41. Westumer Murrelauf am 25.05.2917 vertreten. Acht Nordic – Walker nahmen mit dem Startschuss kurz vor 10 Uhr die 10 km – Strecke in Angriff. Aus dem Stadion heraus ging es zunächst flach die Anbrück entlang bevor der Anstieg auf den Mühlenberg kam. Aber einmal auf der Höhe angekommen wurde jedem Walker schnell klar, warum der Westumer Murrelauf zu den schönsten Landschaftsläufen gehört und alle Läufer gerne in den folgenden Jahren wieder kommen.

Nordic Walking spricht alle Alters- und Leistungsklassen an. Gerade bei dieser Sportart kann man die Natur in unserer Gesundheits- und Fitnessregion so richtig genießen. Jede Woche starten die Nordic – Walking – Gruppen in unterschiedlichen Leistungsklassen. Mittwochs abends und am Donnerstagvormittag bietet der Turnverein Sinzig das Training für diese Sportart an.

Unter der Leitung der Übungsleiterin Simone Klein steht das richtige gehen mit Nordic – Walking – Stöcken im Mittelpunkt. Dazu gehören unter anderem der Stockeinsatz, die Körperhaltung, die Koordination und vieles mehr. Nur wer von Anfang an richtig trainiert, kann die vielen positiven Aspekte des Nordic Walking genießen. Ganz nebenbei wird auch die eigene Fitness gesteigert und auch die Geselligkeit und der Aspekt des gemeinsamen Sporttreibens kommen nicht zu kurz.

Neun Sportler starteten in den Laufdisziplinen 10 km und Halbmarathon. Für die Halbmarathonies führte der Weg zunächst an den Rhein und danach an der Ahr entlang bis nach Ehlingen. Ab Kilometer 11 ging es bergauf. Vorbei an den Weinbergen, dem Winzerhäuschen bis hinauf zum Spielplatz auf dem Mühlenberg. Bei allem Ehrgeiz standen für alle Sportler der Spaß und die Freude am Laufen im Vordergrund. Der Weg ist das Ziel und vor allem die Maßgabe gesund anzukommen.

Volleyball

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